Mul­ti­ple Skle­ro­se und ein gelin­gen­des Leben müs­sen kein Wider­spruch sein – dar­auf weist die AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg in einer Pres­se­mit­tei­lung anläss­lich des Welt-MS-Tages am 30. Mai hin.

Eine indi­vi­du­ell an den Bedürf­nis­sen des Pati­en­ten aus­ge­rich­te­te Behand­lung inklu­si­ve Phy­sio­the­ra­pie, neu­ro­psy­cho­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­ti­ons­an­ge­bo­te, Ergo­the­ra­pie und Hilfs­mit­tel unter­stüt­zen bei der Bewäl­ti­gung des All­tags“, so Dr. Jan Pau­lus, Arzt bei der AOK Baden-Würt­tem­berg.

Mul­ti­ple Skle­ro­se ist in Deutsch­land die häu­figs­te neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kung im jun­gen Erwach­se­nen­al­ter und wird meist im Alter zwi­schen 20 und 40 Jah­ren dia­gnos­ti­ziert. In Deutsch­land leben nach Zah­len des Bun­des­ver­si­che­rungs­am­tes mehr als 240.000 MS-Erkrank­te.

In der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg zähl­te die AOK zuletzt 801 betrof­fe­ne Ver­si­cher­te (2017). Hoch­ge­rech­net auf die Gesamt­be­völ­ke­rung dürf­te es etwa 1.500 an MS Erkrank­te geben. Dabei han­delt sich um eine Auto­im­mun­erkran­kung, bei der das Ner­ven­sys­tem durch meist schub­för­mig ver­lau­fen­de ent­zünd­li­che Reak­tio­nen ange­grif­fen wird und die dadurch her­vor­ge­ru­fe­nen blei­ben­den neu­ro­lo­gi­schen Schä­den zu kör­per­li­cher Behin­de­rung füh­ren.