Auszeichnung für die Realschule Rottweil

ROTTWEIL – Auszeichnung im Kampf gegen das „Komasaufen“: Die Realschule in Rottweil hat erfolgreich an der Aufklärungskampagne „bunt statt blau“ 2019 gegen Alkoholmissbrauch teilgenommen. Im Frühjahr hatten über 50 Schüler der Schule beim bundesweiten Wettbewerb mit insgesamt fast 9000 Teilnehmern mitgemacht. Jetzt überreichte Steffen Arnold von der Krankenkasse DAK-Gesundheit an Andreas Kienzler eine Urkunde, die auch von der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler unterzeichnet ist.

„Mit der Teilnahme am Plakatwettbewerb ‚bunt statt blau‘ ist die Realschule Rottweil ein wichtiger Botschafter, um auf Risiken des Rauschtrinkens hinzuweisen“, sagt Arnold bei der Übergabe. „Somit werden Schüler und Lehrer Teil einer erfolgreichen Präventionskampagne, die vorausschaut und das langfristige Gesundbleiben der Kinder und Jugendlichen zum Ziel hat.“

Realschulrektor Kienzler freut sich über die Auszeichnung: „Das Thema ist nach wie vor brisant. Jeder Jugendliche mit Alkoholvergiftung ist einer zu viel. Die Ideen unserer Schüler zum Thema Alkoholmissbrauch sind beeindruckend. Es war gut und wichtig, sich damit im Unterricht kreativ und intensiv zu beschäftigen. Sicher werden viele Teilnehmer künftig anders mit Bier, Schnaps oder Wein umgehen.“

Hintergrund: 2017 kamen bundesweit 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Auch in Rottweil gab es 35 Betroffene. Die Aktion „bunt statt blau“ läuft bereits zum zehnten Mal. Seit 2010 haben insgesamt mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler mitgemacht. Sie gilt laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt mehrere Auszeichnungen. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

 

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