ROTTWEIL – Die Stadt­rä­te von Forum für Rott­weil (FFR), Elke Rei­chen­bach und Rei­ner Hils, laden zu einer öffent­li­chen Muse­ums­fahrt in den Jung­hans Ter­ras­sen­bau nach Schram­berg ein am Frei­tag, 22.Februar, um 17 Uhr.

Neben der Besich­ti­gung des Ter­ras­sen­baus wird Arkas Förs­t­ner über die Muse­ums­kon­zep­ti­on des neu­en Muse­ums spre­chen, an der er selbst betei­ligt war. Die Stadt­rats­grup­pie­rung FFR erhofft sich von dem Besuch Impul­se für die geplan­te Neu-Gestal­tung des Stadt­mu­se­ums in Rott­weil. Inter­es­sier­te sind herz­lich will­kom­men. Treffpunkt/Abfahrt ist um 16 Uhr am Park­platz Zen­trum (ehe­mals Groß‘sche Wie­se) mit der Bil­dung von Fahr­ge­mein­schaf­ten. 

Der zwi­schen 1916 bis 1918 am Hang errich­te­te Ter­ras­sen­bau des Archi­tek­ten Phil­ipp Jakob Manz dien­te der Fir­ma Jung­hans bis in die sieb­zi­ger Jah­re des ver­gan­ge­ne Jahr­hun­derts als Pro­duk­ti­ons­stät­te für ihre Uhren. Die neun lang­ge­streck­te Ter­ras­sen beher­berg­ten nach dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs die Abtei­lun­gen zur Fer­tig­stel­lung vie­ler Mil­lio­nen Wecker, Groß‑, Taschen- und Arm­band­uh­ren. Mit einer auf­wän­di­gen Sanie­rung wur­de der schlei­chen­de Ver­fall des Gebäu­de­kom­ple­xes seit der Insol­venz des Unter­neh­mens gestoppt. In der eins­ti­gen Uhren­fa­brik bie­tet eine Samm­lung von Zeit­mes­sern nun eine Zeit­rei­se durch die Geschich­te der Uhren­fer­ti­gung im Schwarz­wald vom 18. Jahr­hun­dert bis heu­te. Außer­ge­wöhn­li­che Chro­no­me­ter sind eben­so zu sehen wie Uhr­fe­dern, die einen gan­zen indus­tri­el­len Wirt­schafts­zweig in Schram­berg her­vor­brach­ten.