Der opulente Musikfilm „Bohemian Rhapsody“ zog zahlreiche Freunde der Rockmusik am Samstag nach Heiligenbronn. Alle Stühle im Klosterhof waren besetzt, als Freddy Mercury bei Einbruch der Dunkelheit auf der Leinwand seine Show abzog. Insgesamt zählte die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn laut Pressemitteilung an den drei Abenden des Kino Open Airs von Donnerstag bis Samstag fast 1200 Besucher.

Bianca Hock ist begeistert. Die Organisation des kleinen Filmfestivals, das zum 15. Mal in Heiligenbronn stattfand, hat sich für die Mitarbeiterin der Stiftung erneut gelohnt. „Beeindruckende Filme, gut besuchte Vorstellungen, ein Abend nahezu ausverkauft ein vielfältiges Rahmenprogramm und abwechslungsreiche Angebote an den Verpflegungsständen. Die Helfer und Ehrenamtlichen haben mal wieder rundum tolle Arbeit geleistet“, lautet ihr Fazit.

Zuständig für die Gesamtorganisation hatte Hock den Kontakt zu rund 40 Freiwilligen hergestellt, für alle drei Abende Bands verpflichtet, den Aufbau von Bühne, Leinwand, Ständen und Spielstationen rund um die Kirche koordiniert und betreut. Ihr persönliches Highlight war das spontane Konzert in der Krypta, das ein Besucher am Samstag gab. „Die Stimmung war wirklich toll, vor allem, weil alles im Freien stattfinden konnte.“ Einziger Wermutstropfen: der kurze Schauer am Donnerstag kurz nach Filmbeginn. Einige Zuschauer seien daraufhin leider gegangen.

Auf große Resonanz stieß auch das Rahmenprogramm an den drei Abenden: Zahlreiche Besucher nutzten den Biergarten im Freien, um sich beim lockeren Musikmix der regionalen Ensembles Vantom & Co, Reinhard & Friends und Anselm Pfaff auf die Filme einzustimmen. Andere genossen den Abend mit der Familie bei einem erfrischenden Getränk oder einem leckeren Snack der verschiedenen Wohngruppen.

Locker und leicht tanzten die Rocking Rollis auf dem Stiftungsgelände und zeigten die schönen Seiten des Lebens.

Die Rollstuhltanzgruppe Rocking Rollis mit Bewohnern der Stiftung stellten am Freitag auf dem David-Fuchs-Platz mit Leichtigkeit und Lebensfreude ihr Können unter Beweis. Bei „Why so serious“ von Alex Merton erhielt die Gruppe samt Ehrenamtlichen großen Beifall. Ohne Zugabe ließen die Zuschauer auch InTakt, den Chor der von der Stiftung betreuten Menschen, am Donnerstag nicht von der Bühne.

Torwandschießen, Büchsenwerfen und die Seifenblasenmaschine kamen bei den jungen Besuchern gut an. Die Bastel- und Mitmachstationen erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit.

 

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