Mrgret Spannagel bei ihren Gedichtvorträgen. Foto: pm

Unter dem Mot­to „Alte und neue Früh­lings­ge­dich­te“ erfreu­ten Mar­ga­re­te Span­nagel und Ger­not Stäh­le die Gäs­te der AWO-Senio­ren­be­geg­nung im Spit­tel­treff und unter­hiel­ten die Zuhö­rer mit vie­len schö­nen Früh­lings­ge­dich­ten und schwung­vol­len Kla­vier­stü­cken.

Bei Edu­ard Möri­kes „Er ist’s“ wird von den süßen und wohl­be­kann­ten Düf­ten den Früh­lings erzählt und Josef Gug­gen­mos lässt in sei­nem Gedicht „Die Tul­pe“ eben jene neu­gie­rig den Hals ans Licht recken. Das Sprich­wort „April, April weiß nicht was er will“ von Hein­rich Sei­del hat den Autor zu dem schö­nen Früh­lings­ge­dicht über Regen und Son­nen­schein, Frost und Hit­ze inspi­riert.

Aus dem Eng­li­schen erzähl­te Mar­ga­re­te Span­nagel ein schö­nes Mär­chen und Lud­wig Uhlands „Früh­lings­glau­be“ beschreibt das Wie­der­erwa­chen der Natur und die Hoff­nung für Betrüb­te nach dem lan­gen Win­ter. Musi­ka­lisch unter­stützt wur­de Span­nagel durch Ger­not Stäh­le am Kla­vier. Schwung­voll nahm er die Gäs­te mit eini­gen Lie­dern mit in den Früh­ling und spiel­te zum Abschluss noch den Grät­zer Galopp von Franz Schu­bert.

Der schö­ne Nach­mit­tag ging wie­der ein­mal unter­halt­sam zu Ende und die Gäs­te freu­en sich bereits auf wei­te­re schö­ne Ver­an­stal­tun­gen der Senio­ren­be­geg­nung. Die­se fin­det diens­tags von 14 bis 17 Uhr im Spit­tel­treff statt. Ein­ge­la­den sind immer alle Mit­glie­der, Freun­de und Bekann­te.