SCHRAMBERG  (pm) –  Für einen fach­li­chen Rat zum The­ma „Bücher schen­ken- wem ? wel­ches Buch?” hat­te der Senio­ren-Treff des SeFo Brit­ta Blau­rock von der Buch­hand­lung  Buch­Le­se gewon­nen. Über den Nach­mit­tag heißt es in einer Pre­se­mit­tei­lung:

Ein brei­tes Ange­bot unter­schied­lichs­ter The­men  für unter­schied­lichs­te Leser  prä­sen­tier­te sich auf dem Bücher­tisch in den Räu­men des JUKS3 aus­ge­wählt unter dem Gesichts­punkt : Anre­gun­gen für Weih­nachts­ge­schen­ke.  Da wur­den die kleins­ten „Lese­rat­ten“ berück­sich­tigt mit klei­nen und gro­ßen Weih­nachts­bü­chern zur Freu­de der Kin­der, aber auch der vor­le­sen­den Erwach­se­nen – man­che sogar mit Groß­druck – auch geeig­net als Fami­li­en­buch, dann mit lie­be­voll gezeich­ne­ten Wim­mel­bü­chern spe­zi­ell aus der Regi­on  Schwarz­wald, Frei­burg und Stutt­gart, beson­ders geeig­net zum Gespräch mit Kin­dern über ihre Umge­bung und ihre Erleb­nis­se.

Für jun­ge Mäd­chen ab 14 wur­de „Das Mäd­chen Wad­ja“  (Jugend­buch­preis 2017) emp­foh­len, ein  elf-jäh­ri­ges Mäd­chen in Sau­di-Ara­bi­en wünscht sich ein Fahr­rad… Die span­nen­de und berüh­ren­de Geschich­te führt in eine frem­de Welt, sie schärft die Wahr­neh­mung für den ara­bi­schen Kul­tur­raum, ver­mit­telt Welt­wis­sen und wirbt um Ver­ständ­nis und Ver­ste­hen. Sie zeigt, was Frei­heit meint, und wie wich­tig es ist, sie zu ver­tei­di­gen. 

Auch der Titel „Aris­to­te­les und Dan­te ent­de­cken die Geheim­nis­se des Uni­ver­sums““ han­delt von einer neu­en Sicht des Uni­ver­sums durch zwei Jugend­li­che. Dan­te kann sich aus­drü­cken und ist selbst­si­cher. Ari fal­len Wor­te schwer und er lei­det an Selbst­zwei­feln. Sie wer­den schließ­lich Freun­de, tei­len Bücher, Gedan­ken, Träu­me und lachen gemein­sam. Sie begin­nen die Welt des jeweils ande­ren neu zu defi­nie­ren. Und ent­de­cken, dass das Uni­ver­sum ein gro­ßer und kom­pli­zier­ter Ort ist 

Für Erwach­se­ne fiel die Wahl auf die Erzähl­samm­lung von Jane Gar­dam “Die Leu­te von Pri­vi­le­ge Hill – Geschich­ten von Hoch­mut, Dün­kel und Ver­füh­rung“, emp­foh­len wur­de auch „Die Letz­ten“ Roman von Made­lei­ne Prahs, drei Miet­par­tei­en pfle­gen seit 60 Jah­ren ihren „Pri­vat­hass“,  als das Haus saniert wer­den soll, fin­den sie sich auf eine neue Wei­se… Für Freun­de der 70/80er Jah­re sei der Titel „Träu­me aus dem Unter­grund – Flower­power” emp­foh­len, um schö­ne Erin­ne­run­gen wach­zu­ru­fen. 

Buch­emp­feh­lun­gen für Män­ner wur­den Autoren wie  Dan Brown „Ori­gin“, Jo Nes­bØ „Durst“ und  Håkan  Nes­ser „ Der Fall Kall­mann“,  eben­so Pao­lo Cognet­ti „Acht Ber­ge – Eine uner­schüt­ter­li­che Freund­schaft. Ein Auf­bruch ins Unge­wis­se. Die Sehn­sucht nach Hei­mat“ , Robert Men­as­se „Die Haupt­stadt“ und schließ­lich Rein­hold Mess­ners neu­es­tes Werk „Wild“.

Neben Roma­nen leg­te Brit­ta Blau­rock jedoch auch Wert auf Bücher zu Akti­vi­tä­ten in der Regi­on, wie  eine Viel­zahl von Wan­der­füh­rern , die den Schwarz­wald betref­fen;  gezielt aber für die Umge­bung von Schram­berg mit gro­ßen und klei­nen Tou­ren emp­fahl sie „Zwi­schen Alb und Schwarz­wald: Wan­der- und Spa­zier­zie­le im Land­kreis Rott­weil“.

Eine beson­de­re Erwäh­nung fand der Roman „Viel­leicht im Him­mel ein­mal“ von Lea Söh­ner – Autorin­nen­le­sung in Schram­berg am 25. Novem­ber -, ein packen­der Fami­li­en­ro­man über 80 Jah­re, meh­re­re Genera­tio­nen unter dem star­ken Ein­fluss des schwä­bi­schen Pie­tis­mus.

Und  schließ­lich wur­den auch die Neu­erschei­nun­gen zum dies­jäh­ri­gen Stadt­ju­bi­lä­um vor­ge­stellt:  „Ansichts­sa­che² Schram­berg im Wan­del, zwei Spa­zier­gän­ge durch Schram­bergs Stra­ßen 1912 con­tra 2017”, die Aus­ga­be Nr. 37 „D‘ Kräz. Bei­trä­ge zur Geschich­te der Stadt und Raum­schaft Schram­berg“ und schließ­lich als Abschluss des Jubi­lä­ums­jah­res „Schram­berg- 150 Jah­re Stadt­ge­schich­te“ von Gise­la Lix­feld und Raphae­la Schnei­der.  

Die Gäs­te des SeFo Treffs inter­es­sier­ten sich sehr für den beson­de­ren Bücher­tisch und  nah­men so man­che Emp­feh­lung ger­ne mit nach Hau­se.