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Bürgerbus: Paten sollen helfen

Seit über zwei Jahren bewähre sich das Konzept „Bürger fahren für Bürger“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgerbusvereins.  Der BürgerBus  in Schramberg erfreue sich  immer größerer Beliebtheit, dazu trage auch die barrierefreie Nutzung des Busses bei. Weiter schreibt der Verein:

„Aber es gibt auch immer wieder neue Fahrgäste, die sich im Umgang mit dem Bus noch unsicher sind. Dabei stellt sich eine Reihe von Fragen: Wie funktioniert das mit dem Bus? Wie benutze ich den Fahrplan? Wie erkenne ich meine Haltestelle? Wie komme ich wieder nach Hause? Wo bekomme ich den Fahrschein? … und vieles mehr.

All diese Dinge verunsichern die Mitbürger, und sie trauen sich oft nicht den Bus zu benutzen. Daher hat der Verein beschlossen, in den kommenden zwei Monaten ein Sonderprogramm anzubieten. Durch einen vertrauten Mitfahrpaten ihrer persönlichen Wahl soll diese Unsicherheit ausgeräumt und den Fahrgästen Mut zum Fahren mit dem Bürgerbus gemacht werden.

Wie läuft die Aktion jetzt ab?

Interessierte Fahrgäste suchen sich aus ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis eine vertraute Person, die sie bei ihrer Fahrt auf der gewünschten Route begleitet und ihnen dabei all die Fragen beantwortet und das Prozedere erklärt. Hierbei kann gegebenenfalls auch der Fahrer unterstützen.

Während der Fahrgast einen Fahrschein für seinen Bedarf löst und bezahlt, fährt der „Pate“ kostenfrei alle Streckenteile mit.

Foto: pm

Die Aktion wird durch das oben stehende Plakat an der Eingangstür des Busses erklärt und durch die Pressemeldung in der Raumschaft Schramberg bekannt gemacht. Sie läuft vom 25. Juni bis 25. August gemäß dem Fahrplan gleichermaßen in Schramberg-Tal wie auf dem Sulgen. Falls Fahrgäste keinen „Paten“ finden, können sie sich auch beim Bürgerbusverein direkt melden. (Telefon: Matthias Kohlhase  54493 oder Juliane Kugler 244499)“

 

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