Appell der Hitlerjugend beim „Tag der Jugend“ vermutlich 1938 in der Kirchstraße in Tennenbronn.Quelle: Archiv Heimathaus

TENNENBRONN (pm) – In meh­re­ren Vor­trä­gen setzt sich eine Arbeits­grup­pe des Hei­mat­hau­ses mit die­sem schwie­ri­gen Zeit­ab­schnitt der Dorf­ge­schich­te aus­ein­an­der. Am Mitt­woch, 13. Dezem­ber wird um 19.30 Uhr im katho­li­schen Pfarr­saal in Ten­nen­bronn in einem Vor­trag über das Leben im Drit­ten Reich in Ten­nen­bronn berich­tet.

Eine Arbeits­grup­pe hat in auf­wen­di­gen Recher­chen ver­sucht, die Gescheh­nis­se die­ser schwe­ren Jah­re  auf­zu­ar­bei­ten. Es wird deut­lich wer­den, wie schwie­rig es damals war, sich der NS-Pro­pa­gan­da zu ent­zie­hen. Arbeits­be­schaf­fungs­maß­nah­men wie der Bau des Frei­ba­des brach­ten damals neue Hoff­nung.

Das Leben in unse­rem Dorf, die Akti­vi­tä­ten der Ten­nen­bron­ner NS-Grup­pie­run­gen oder die Aus­wir­kun­gen der NS-Dik­ta­tur auf das Schul­le­ben wer­den eben­so auf­ge­zeigt, wie die Vor­gän­ge am Kriegs­en­de bei der Über­ga­be unse­res Dor­fes an die Besat­zungs­macht. Es ergeht herz­li­che Ein­la­dung.

 

Ein­wei­hung des „Strand­ba­des“ in Ten­nen­bronn im Juli 1934. Das Bad wur­de in den Jah­ren der Arbeits­lo­sig­keit im Rah­men einer Arbeits­be­schaf­fungs­maß­nah­me gebaut.
Quel­le: Archiv Hei­mat­haus