Kindfer aus dem Kindergarten Seilerwegle haben mit ihren Erzieherinnen das Polizeirevier Schramberg besucht. Foto; pm

Schram­berg (pm) – Ob im Rol­len­spiel­zim­mer, in der Lego­ecke oder drau­ßen im Gar­ten, das The­ma Poli­zei war bei ein paar Jungs aus dem Kin­der­gar­ten Sei­ler­weg­le in Schram­ber stän­di­ger Beglei­ter. Hier­über berich­tet der Kin­der­gar­ten in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Daher hat sich eine Pro­jekt­grup­pe mit die­sem span­nen­den The­ma beschäf­tigt. Im Rah­men des Pro­jekts schau­ten sich die Teil­neh­mer eine aus­ge­lie­he­ne Poli­zei­uni­form, vie­le Bil­der­bü­cher und von zu Hau­se mit­ge­brach­te Sachen zum The­ma Poli­zei an. Vie­le Fra­gen kamen auf: „Was sind die Auf­ga­ben der Poli­zei?“ „Wie vie­le Ster­ne hat der Chef?“ “Was bekommt man im Gefäng­nis zum Essen und Trin­ken?“ „Wo kauft die Poli­zei ihre Uni­form?“ Eini­ge Fra­gen konn­ten anhand der Bücher und der Poli­zei­fil­me von „Noch­maaal“ beant­wor­tet wer­den, aber lei­der nicht alle.

Um die rest­li­chen Ant­wor­ten auch noch zu bekom­men, besuch­ten die Kin­der den Poli­zei­be­am­ten Urner vom Poli­zei­re­vier in Schram­berg, der so nett war, alle Fra­gen zu beant­wor­ten. Die Pro­jekt­kin­der durf­ten die Wache begut­ach­ten und gelern­tes Wis­sen zei­gen. Anders als im Bil­der­buch konn­ten sie live erle­ben, wie ein Anruf in der Wache ein­ging, wo die Uni­for­men und ver­schie­den Jacken auf­ge­hängt wer­den, was alles im Kof­fer­raum des Poli­zei­au­tos ver­staut ist und mit wel­chen Tricks die Spu­ren­si­che­rung Fin­ger­ab­drü­cke fin­det.

Ein Höhe­punkt war das Rol­len­spiel, bei dem ein Kind „Räu­ber“ war und von zwei Poli­zis­ten­kin­dern gefan­gen und mit Hand­schel­len in das ech­te Gefäng­nis gebracht wur­de.
Mit vie­len Ein­drü­cken ging es wie­der zurück in den Kin­der­gar­ten. Dort kön­nen die Kin­der mit ihren selbst­ge­bas­tel­ten Poli­zei­hü­ten und Kel­len gelern­tes Wis­sen im Rol­len­spiel ver­ar­bei­ten und wei­ter fes­ti­gen.

Der Dank der Kin­der­gar­ten-Ver­ant­wort­li­chen geht an die Poli­zis­ten Urner und Roth, dass die Grup­pe ihnen über die Schul­ter schau­en durf­te.