Erderhitzung: Aufzuhalten oder auszuhalten?

Franz Baumann referiert in der Reihe „Zu Gast im Stadtmuseum Schramberg“  

In der Reihe „Zu Gast im Stadtmuseum Schramberg“ wird der frühere UNO-Spitzendiplomat Franz Baumann aus New York am 15. Juni  in Kooperation mit dem SPD-Ortsverein Schramberg und den NaturFreunden Schramberg über das Thema „Erderhitzung: Ist sie aufzuhalten oder auszuhalten?“ referieren. Darüber berichtet das Stadtmuseum in einer Pressemitteilung:

Die Erderhitzung ist keine zukünftige Gefahr, sondern eine Gefahr, die bereits in der Gegenwart immer spürbarer wird. Sie wird vor allem die nächste und alle folgenden Generationen mit Wucht treffen. Zur Verhinderung der Klimakatastrophe ist es zwar zu spät, aber deren Ausmaß hängt davon ab, was in den nächsten Jahren politisch und wirtschaftlich geschieht – oder was nicht geschieht. 

Der Referent wird über die Erderhitzung sprechen, nämlich über die zentrale Herausforderung der Menschheit, eine Bedrohung von unerhörter Tragweite und außerordentlicher Komplexität, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt und deren Auswirkungen weit in die Zukunft reichen. Die größeren Zusammenhänge sind wichtig, um Lösungen vorstellbar zu machen.

Der gebürtige Schramberger Franz Baumann ist seit 2017 Gastprofessor an der New York University, wo er zur Politik der Erderhitzung forscht und lehrt. Sein Berufsweg begann beim Europäischen Parlament in Luxemburg und führte über die Europäische Kommission (Brüssel) zu Siemens (München), bevor er über dreißig Jahre lang in einem Dutzend Funktionen, in vier Städten und auf drei Kontinenten für die Vereinten Nationen arbeitete. 2009 wurde er zum Beigeordneten Generalsekretär ernannt. Seine letzte Funktion war Sonderberater für Umwelt und Blauhelmeinsätze. 

Franz Baumann hat nach dem Abitur im am Gymnasium Schramberg im Jahr 1973 in Konstanz und in Bristol (England) studiert und an der Carleton University (Ottawa, Kanada) promoviert. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Hertie School of Governance in Berlin, des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für UN Studien an der Buckingham University (England), sowie des Direktoriums des Wissenschaftsrats des Systems der Vereinten Nationen. Seiner Heimatstadt im Schwarzwald ist er bis heute eng verbunden und gehört dem SPD-Ortsverein Schramberg an.

Info: Der Vortrag findet am Samstag, 15. Juni um 19 Uhr, im Stadtmuseum Schramberg, Bahnhofstraße 1, statt. Der Eintritt ist frei.

 

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