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Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

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Donnerstag, 9. Juli 2020
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    Erlebnisreiche Woche in Kamienna Góra

    22 Schüler des Gymnasiums Schramberg in Niedederschlesien, Polen.

    SCHRAMBERG (vp) – Anfang April fand ein Deutsch-Polnischer Schüleraustausch mit 22  Schülern des Gymnasiums Schramberg in Kamienna Góra statt. Darüber berichtet Vera Petri:

    Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr wieder der Schüleraustausch zwischen der polnischen Partnerschule in Kamienna Góra und dem Gymnasium Schramberg statt. Den polnischen Teil des Austausches erlebten kürzlich 22  Schüler des Gymnasiums Schramberg. Eine Woche lang waren sie in den jeweiligen Gastfamilien ihrer Austauschschüler untergebracht und durften die polnische Gastfreundschaft und Kultur genießen.

    Die Fahrt nach Polen wurde bereits mit einem Zwischenstopp in Dresden zu einem geschichtlich interessanten Erlebnis. Bei schönstem Wetter konnte sich die Gruppe unter Begleitung von Frau Schmidt und Herrn Laudes die schöne Stadt anschauen. Trotz der späten Ankunft in  Kamienna Góra wurden die Schüler von ihren Gastfamilien freundlich empfangen und mit heimgenommen.

    Am Sonntag stand ein Kennenlernen mit den polnischen Austauschschülern im Culture Club auf dem Programm, mit einer anschließenden Stadtführung und dem Besuch des Arado Untergrundkomplexes aus dem 2. Weltkrieg. Anschließend durfte die polnisch-deutsche Gruppe im Open-Air-Miniaturmuseum in Kowary bekannte Gebäude, Kirchen und Schlösser Niederschlesiens bewundern.

    Am nächsten Tag wurde die barocke Klosteranlage von Krzezów mit der wunderschönen St. Josephskirche bestaunt. Der anschießende Webworkshop in den Apostelhäusern gab den Schülern einen Einblick in die traditionelle niederschlesische Webkunst. In Kamienna Góra wurde gemeinsam ein Mittagessen eingenommen, bevor die deutsche Gruppe in der polnischen Schule vom Rektor empfangen wurde. Bei seiner Rede lobte er vor allem Herrn Schmidt, welcher in den vergangenen Jahren immer den Austausch erfolgreich organisiert hatte.

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    Anschließend wurde den Schülern die polnische Schule gezeigt. Ausklingen ließ die Gruppe ihren Tag beim Bowlen oder einem Volleyballspiel,  bei welchem die polnischen Schüler ihre deutschen Partner besiegten. Der nächste Tag war dafür vorgesehen, die niederschlesische Hauptstadt Breslau zu besuchen. Dabei bestaunte die deutsch-polnische Gruppe das riesige Gemälde der Schlacht von Racławice und erfuhr anschließend im faszinierenden Wassermuseum Hydropolis mehr über die Entstehung unseres Planeten und des Wassers. Der Rest des Tages war den Schülern freigestellt, und so konnten sie die alte Innenstadt von Breslau besichtigen.

    Die faszinierende und wunderschöne Bärenhöhle war wohl eines der schönsten Erlebnisse in Polen, und so konnten beeindruckende Stalaktiten, Stalagmiten und Bärenskelette unter der Erde bewundert werden. Im anschließenden Rundgang unter der alten Stadt Klodzko wurde den Schülern das unter den Häusern gebaute Netz von unterirdischen Gängen und Kammern wirtschaftlichen und militärischen Charakters durch die Führung ihres Lehrers Herr Laudes verdeutlicht.

    Der drittletzte Tag in Polen begann für die deutsche Gruppe mit einer Begrüßung durch einen Stellvertreter des Bürgermeisters im Rathaus. Bei der anschließenden Besichtigung des Schlosses von Ksiaz durfte die deutsch-polnische Gruppe die alten, wunderschönen Räume des riesigen Gebäudes bestaunen und wurde auch in das unterirdische System des Schlosses Fürstenstein, einem Teil des Baukomplexes „Riese“, geführt, welches im Zweiten Weltkrieg als Lager und Hauptquartier für Adolf Hitler geplant war.

    Auch der zweite Teil des Tages stand unter dem geschichtlichen Aspekt des Zweiten Weltkrieges, indem der Untergrundkomplex von Osowka besichtigt wurde. Es ist ein nicht fertiggestelltes „Komplex-Riese“-Projekt im Eulengebirge, welches von KZ-Gefangenen errichtet wurde und wohl als unterirdische Stadt für zwanzigtausend bewaffnete Soldaten dienen sollte.

    Der letzte Tag für die deutschen Schüler in Polen war wohl der traurigste der Woche.  Bei einer Führung im Konzentrationslager Gross-Rosen kam die deutsche Gruppe erneut mit einem traurigen Kapitel ihrer Geschichte in Kontakt, und auch beim anschließenden Besuch der evangelischen Friedenskirche in Jawor war die Stimmung noch angespannt. Das offizielle Ende des Austausches stellten der Besuch der Burg von Bolkow und die Besteigung des zu ihr gehörenden Turmes dar.

    Für den Abend hatte die polnische Gruppe einen schönen Abschluss organisiert. Die Musikband der polnischen Schüler hatte einen Auftritt in einem mexikanischen Restaurant, und so konnte die Gruppe gemeinsam die erlebnisreiche und wunderschöne Woche in Polen ausklingen lassen. Wie sehr die Gruppe zusammengeschweißt worden war, wurde durch den schweren Abschied am nächsten Morgen deutlich.

    Die deutsch-polnische Woche, die nicht nur aus geschichtlichen Themen, sondern auch aus dem Kennenlernen neuer Menschen und der polnischen Kultur bestand, wird noch ewig in Erinnerung bleiben. Auf der Rückfahrt nach Deutschland durften die deutschen Schüler, bei einem Zwischenstopp in Prag, die tschechische Hauptstadt bewundern, auch wenn der Veitsdom nicht besichtigt werden konnte. Nun freuen sich die deutschen Schüler des Gymnasiums Schramberg darauf, ihre polnischen Austauschschüler mit derselben Gastfreundschaft und Wärme begrüßen zu dürfen.

     

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