Mit einem wei­te­ren Vor­trag zur Zeit des „Drit­ten Rei­ches” in Ten­nen­bronn am Mitt­woch, 21. Febru­ar um 19.30 Uhr im katho­li­schen Pfarr­saal beschließt die Hei­mat­haus­grup­pe vor­erst die­se The­ma­tik. Drei Refe­ren­ten wer­den noch­mals unter­schied­li­che Aspek­te die­ser Zeit in Ten­nen­bronn beleuch­ten.

Das Auto wird für eine Rei­se bepackt. Das Foto zeigt NSDAP-Orts­grup­pen­lei­ter Dr. Frei­berg vor sei­ner Arzt­pra­xis in Ten­nen­bronn.

So wird Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann in sei­nem Vor­trags­teil die Erb­ge­sund­heits­leh­re und die Akti­vi­tä­ten von Orts­grup­pen­lei­ter Dr. Frei­berg dar­stel­len und an ein­zel­ne Schick­sa­le in Ten­nen­bronn erin­nern. Hier­zu hat er in ver­schie­de­nen Archi­ven recher­chiert und inter­es­san­te Erkennt­nis­se gewon­nen.

Edwin Klaus­mann, der das „Drit­te Reich” in Ten­nen­bronn auf dem Josen­bau­ern­hof erleb­te.

Schon als klei­nes Kind muss­te Edwin Klaus­mann einen Ver­folg­ten im Schlei­fen­loch vor der Fest­nah­me durch das NS-Regime war­nen. Kriegs­ge­fan­ge­ne und Fremd­ar­bei­ter gehör­ten zum All­tag, als er auf dem Josen­bau­ern­hof auf­wuchs. „Kriegs­er­in­ne­run­gen aus Ten­nen­bronn” ist des­halb sein Vor­trags­teil über­schrie­ben. Die Ereig­nis­se in Ten­nen­bronn im „Drit­ten Reich” und die Nach­kriegs­jah­re haben sich bei Edwin Klaus­mann tief ein­ge­prägt.

Was ist vom soge­nann­ten „1000-jäh­ri­gen Reich“ in Ten­nen­bronn noch zu sehen? Fritz Grieß­ha­ber wird ver­blie­be­nen Spu­ren aus die­ser Zeit in Ten­nen­bronn nach­ge­hen.

Bun­ker­an­la­ge beim Auer­hahn. Foto: him

Der Refe­rent beschäf­tigt sich nicht nur mit den heu­te noch sicht­ba­ren Hin­ter­las­sen­schaf­ten der NS-Herr­schaft auf unse­rer Gemar­kung, son­dern hat auch die Hin­ter­grün­de hier­zu erforscht.

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen …