Die deutsch-französische Radlergruppe. Foto: Weißer

HIRSON/SCHRAMBERG (pm) – Mitt­ler­wei­le zum 17. Mal in Fol­ge tra­fen sich in der Him­mel­fahrts­wo­che sechs Renn­rad­fah­rer aus  Schram­berg mit ihren lang­jäh­ri­gen Rad­freun­den aus der Part­ner­stadt Hir­son. Dar­über berich­ten die Rad­ler in  einer Pres­se­mit­tei­lung:

Bes­tens orga­ni­siert von Yan­nick Mar­lant ging es die­ses Jahr ins Fran­zö­si­sche Jura. Land­schaft­lich gleicht die Regi­on in den Höhen mit sei­nen grü­nen Hügeln dem All­gäu, in den tie­fe­ren Lagen fin­den sich Täler mit Kalk­for­ma­tio­nen ähn­lich denen der Schwä­bi­schen Alb und dem Donau­tal. Geprägt ist die­ses rau­he Mit­tel­ge­bir­ge, das die schwei­ze­risch-fran­zö­si­sche Gren­ze bil­det, durch die Milch­wirt­schaft – hier sind die berühm­ten Käse­sor­ten Com­té und Mor­bier zuhau­se.

Als zen­tra­ler Aus­gangpunkt für die ins­ge­samt sechs Tages­tou­ren dien­te der klei­ne, auf 900 Meter gele­ge­ne Win­ter­sport­ort Meta­bief. Auf den herr­lich  gele­ge­nen  Pan­ora­ma­stra­ßen und bei bes­ter Fern­sicht war der Gen­fer See (etwa 60 Kilo­me­ter) und im Hin­ter­grund das Mont Blanc Mas­siv zu Grei­fen nahe.

Die Tou­ren führ­ten sowohl durch brei­te, ein­sa­me Hoch­tä­ler, in denen die Uhr gefühlt lang­sa­mer läuft, als auch vor­bei an male­ri­schen Seen wie dem Lac de Joux oder dem Neu­cha­tel­ler See.  Anstren­gen­der gestal­te­ten sich die Pass­über­fahr­ten, die bis auf Höhen von 1500 Metern führ­ten und auf denen Grenz­sta­tio­nen nur noch zu ver­mu­ten waren. Die unmit­tel­ba­re Nähe zur Schweiz brach­te es mit sich, daß die Gren­ze bei man­chen Aus­fahr­ten sogar mehr­fach über­fah­ren wer­den muß­te.

Wie gewohnt sorg­te ein Begleit­fahr­zeug für eine gute Ver­pfle­gung des Pele­tons auf der Stre­cke. Ins­ge­samt leg­ten die Rad­fah­rer wäh­rend der Tou­ren­wo­che Jura 2017 etwa 700 Kilo­me­ter zurück und meis­ter­ten dabei knapp 10.000 Höhen­me­ter. Neben dem gemüt­li­chen Zusam­men­sein beim täg­li­chen „Brie­fing“ unmit­tel­bar im Anschluß an die Tou­ren ent­schä­dig­te auch ein Boots­aus­flug an den Was­ser­fall des Doubs für die Stra­pa­zen.

Natür­lich wur­den bereits Ide­en für ein nächs­tes Tref­fen im Jahr 2018 in Deutsch­land dis­ku­tiert. Die­ses könn­te dann unter dem Mot­to „Geleb­te Part­ner­schaft – 60 Jah­re Städ­te­part­ner­schaft Schramberg/Hirson“ statt­fin­den.