Oberbürgermeister Thomas Herzog und die Vorsitzende des Leitungskreises Elisabeth Spöttle (4. von links) mit ehrenamtlichen Helferinnen im Schramberger Tafelladen. Foto: pm

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog konn­te sich bei einem Besuch der Schram­ber­ger Tafel ein Bild davon machen, „wel­che gro­ße und wich­ti­ge Hil­fe die­se Ein­rich­tung für vie­le Men­schen dar­stellt“, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung der Stadt. Und wei­ter:

In der Tafel wer­den qua­li­ta­tiv noch gute, jedoch meist kurz vor dem Ver­falls­da­tum ste­hen­de oder über­schüs­si­ge Lebens­mit­tel, die von zahl­rei­chen Läden und Waren­häu­sern gespen­det wer­den, gegen ein gerin­ges Ent­gelt an bedürf­ti­ge Men­schen wei­ter­ge­ge­ben. Damit wird ihnen gehol­fen den All­tag bes­ser zu meis­tern.

Ande­rer­seits wer­den die Lebens­mit­tel öko­lo­gisch sinn­voll ver­wen­det und lan­den nicht  – wie es sonst der Fall – wäre auf dem Müll. OB Her­zog lob­te im Gespräch mit der lang­jäh­ri­gen enga­gier­ten Hel­fe­rin und Koor­di­na­to­rin Eli­sa­beth Spött­le den soli­da­ri­schen Ein­satz und Bei­trag zur Nach­hal­tig­keit der Ehren­amt­li­chen im Tafel­la­den. „Dies ist ein wich­ti­ger Akt der Mit­mensch­lich­keit“, so der Dank von Her­zog an die wäh­rend sei­nes Besu­ches Dienst haben­den Mit­ar­bei­te­rin­nen.

Fahrer gesucht

Im Schram­ber­ger Tafel­la­den enga­gie­ren sich etwa 80 ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, ent­we­der als Fah­rer im Trans­port, in der Vor­be­rei­tung der Waren für den Ver­kauf sowie im Ver­kauf selbst. Aktu­ell sucht die Tafel wie­der drin­gend wei­te­re Fah­rer. Deren Auf­ga­be ist es, die Waren von den Geschäf­ten abzu­ho­len und zur Tafel zu trans­por­tie­ren. Inter­es­sen­ten, wel­che sich dies ein paar Stun­den im Monat vor­stel­len kön­nen, dür­fen sich ger­ne an Eli­sa­beth Spött­le vom Lei­tungs­kreis unter der Tele­fon­num­mer 07422/8327 wen­den.