Hoffnungsvoller Auftakt bei „Aktiv gegen Einsamkeit“ in Schramberg

Weitere Besucherinnen und Besucher werden noch gesucht

Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen der Aktion „Aktiv gegen Einsamkeit“, dass bereits über ein Dutzend Bereitschaftsmeldungen für ehrenamtliche Besuche eingegangen sind. Doch diese reichen noch nicht aus, um den vielen einsamen Mitbürgern, die weitgehend an ihre Wohnung gebunden sind, ein Angebot machen zu können. Dies schreibt der Stadtverband Soziales Schramberg in einer Pressemitteilung.

Durch die Besuche sollen deren zermürbende Belastungen in den kalten und dunklen Wintertagen besser gemeistert werden können. Noch mehr als in Sulgen muss weiter in der Talstadt geworben werden, da von dort erst drei Anmeldungen eingegangen sind. „Auch wer nur wenig Zeit hat und monatlich höchstens einen Besuch machen kann, dokumentiert mit seiner Anmeldung, dass ihm das Schicksal dieser betroffenen Mitbürger nicht egal ist und hilft mit, dies abzumildern“, sagt Hubert Haas. Und weiter: „Bei vielen sind frühere Beziehungen infolge Alter, Krankheit und Tod weggebrochen, so dass sie sich über jeden Besuch mit Unterhaltung – oft genügt es, ihnen überwiegend zuzuhören – oder eventuell über ein Spiel mit ihnen freuen würden.“

Einsamkeit überwinden

Der Vorsitzende des Stadtverband Soziales Mirko Witkowski versichert: „Solche Besuche brauchen keine Vorbildung und können von Bereitwilligen bis ins hohe Alter noch gemacht werden. Durch die Vorfreude und das Nacherleben hat oft ein kleiner Aufwand für die Betroffenen eine große Wirkung. Ihnen wird dadurch auch gezeigt, dass sie nicht vergessen sind. Dies bringt für den Besucher neue Erfahrungen und Bereicherungen und kann auch bei ihm Freude und die Fitness mit Überwindung eigener Einsamkeit fördern.“

Diese Aktion ist zunächst für den kommenden Winter begrenzt, so dass der zeitliche Aufwand für jeden überschaubar bleibt. Dann werden die gemachten Erfahrungen ausgewertet. Den gemeldeten Besuchern wird auch ein Einführungsvortrag angeboten, in dem sie darüber informiert werden, was sie bei den Besuchen besonders zu achten ist. Weiter können unter Beachtung des Datenschutzes in einem gemeinsamen Treffen die Besuchenden mitbestimmen, wen sie besuchen wollen. Diese werden dann den zu Besuchenden gemeldet und es wird ein Termin mit ihnen abgestimmt.

Anmeldungen für die Bereitschaft zu diesen ehrenamtlichen Besuchen sind unter Angabe der Adresse, der Telefonnummer und möglichst der E-Mail-Adresse auch telefonisch oder per E-Mail bei den Kontaktpersonen möglich.   

Kontaktpersonen sind: Der Vorsitzende des Stadtverbands Soziales, Mirko Witkowski, Oberndorfer Straße 165, Schramberg, Telefon 07422 / 25658, E-Mail: mirko.witkowski@t-online.de; Hubert Haas, Gartenstraße 8,  Schramberg, Telefon 07422 / 6110, E-Mail: huberthaas@t-online.de; die evangelische Pfarrerin Martina Schlagenhauf, Oberndorfer Straße 24, Schramberg, Telefon 07422 / 1046, E-Mail: martina.schlagenhauf@elkw.de und die Mitarbeiter vom Juks juks@schramberg.de .

 

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