Das Jugendblasorchester der Stadtmusik. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Nicht nur lus­tig, son­dern auch sehr effek­tiv  war das Pro­be­wo­chen­en­de des Jugend­blas­or­ches­ters der Stadt­mu­sik Schram­berg im Tal der Pira­ten im Obe­ren Donau­tal. Dar­über berich­tet das Orches­ter in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Nach­dem alle in der Pira­ten­her­ber­ge von Jack Ratt­le in Thier­gar­ten ein­ge­trof­fen waren und man gemein­sam zu Abend geges­sen hat­te, wur­de im gan­zen Haus ein geeig­ne­ter Pro­ben­raum für die spä­ter statt­fin­den­de Gesamt­pro­be gesucht. Das war in dem ver­win­kel­ten Gebäu­de gar nicht so ein­fach. Schließ­lich fand man im Gewöl­be­kel­ler einen Raum, der groß genug war, um alle Regis­ter zu beher­ber­gen.

Wohl zum ers­ten Mal fan­den die Pro­ben des JBO’s im schumm­ri­gen Licht eines Gewöl­be­kel­ler statt. Doch dank eini­ger pro­vi­so­risch in der Wand fest­mon­tier­ten Taschen­lam­pen, konn­ten jeder sei­ne Noten lesen. Gemüt­lich lie­ßen die jun­gen Musi­ker den Abend gemein­sam aus­klin­gen, bevor alle rela­tiv früh ins Bett gin­gen, um für die für den nächs­ten Mor­gen ange­setz­ten Regis­ter­pro­ben fit zu sein.

Nach dem Früh­stück am nächs­ten Tag wur­den eif­rig Stüh­le und Instru­men­te durch das Haus getra­gen, bis alle Regis­ter den pas­sen­den Raum gefun­den hat­te und die Pro­ben begin­nen konn­ten. Nach drei Stun­den höchs­ter Kon­zen­tra­ti­on freu­ten sich alle auf das Mit­tag­essen.

Am Nach­mit­tag pack­ten sich jeder warm ein und zog Win­ter­man­tel, Schal und Müt­ze an, um einen aus­ge­dehn­ten und teils aben­teu­er­li­chen Spa­zier­gang durch die Umge­bung zu unter­neh­men. Nach den Pro­ben am Mor­gen tat die fri­sche Luft allen gut. Nach einer wei­te­ren Gesamt­pro­be am Abend tra­fen sich alle im Spei­se­saal und spiel­ten ver­schie­de­ne Gesell­schafts­spie­le, bei denen viel gelacht wur­de.

Alle hat­ten einen rie­si­gen Spaß und wuch­sen als Orches­ter noch mehr zusam­men. Erst spät in der Nacht leer­te sich der Raum lang­sam und die Jugend­li­chen kro­chen müde vom Tag in ihre Schlaf­sä­cke. Denn am nächs­ten Mor­gen stand nach dem Früh­stück eine letz­te Gesamt­pro­be in der Jugend­her­ber­ge auf dem Pro­gramm, bevor es nach dem Mit­tag­essen schließ­lich wie­der nach Hau­se nach Schram­berg ging.

Diri­gen­tin Sabri­na Michel­feit lob­te ihre Musi­ker bei der let­zen zwei Pro­be: „Man hört, dass ihr euch die­ses Wochen­en­de wirk­lich ange­strengt habt. Die Stü­cke hören sich schon viel bes­ser an.“ Doch bis zum Weih­nachts­kon­zert in vier Wochen gibt es trotz­dem noch eini­ges zu tun, so dass es auch in den Pro­ben am Don­ners­tag­abend gewiss nie­man­dem lang­wei­lig wird.