Schülerin bei der Abgabe der Stimme mit Carmen Urbat und Grietje Paul (von links). Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Von die­sen Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern hät­te nicht nur Vol­ker Kau­der geträumt: Anders als bei der „ech­ten” Bun­des­tags­wahl votier­ten näm­lich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an der Erhard-Jung­hans-Schu­le, wie die Schu­le mel­det:

Am Frei­tag, 15. Sep­tem­ber nah­men etwa 250 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Klas­sen 8 bis 10 der Erhard-Jung­hans-Schu­le Schram­berg an der bun­des­wei­ten Akti­on „U18-Wahl“ teil und hat­ten somit die Mög­lich­keit, eben­falls den Bun­des­tag zu wäh­len.

Ziel der Akti­on ist es, Jugend­li­che für Poli­tik zu begeis­tern und gleich­zei­tig ein Ver­ständ­nis  für poli­ti­sche The­men zu schaf­fen. Dem­entspre­chend wur­de die Wahl inhalt­lich in den Unter­richts­stun­den zuvor vor­be­rei­tet.  Als „Wahl­hel­fe­rin­nen“ waren Leh­re­rin Car­men Urbat und Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Griet­je Paul tätig.

Wie ihre Eltern auch, konn­ten die Schü­ler zwei Stim­men ver­ge­ben. Gin­ge es nach den Schram­ber­ger Schü­lern, wäre die CDU mit 37,8 Pro­zent der Zweit­stim­men die stärks­te Kraft gewor­den. Die SPD erhielt 18,9 Pro­zent­der Stim­men, wäh­rend die Grü­nen mit 15,3 Pro­zent die dritt­stärks­te Par­tei war. Die FDP kam ledig­lich auf 6,3 Pro­zent, auf die AfD ent­fie­len 5,9 Pro­zent  der Schü­ler­stim­men.

Deut­lich grö­ßer als im Bun­des­tag ist der Anteil der sons­ti­gen Par­tei­en, dort ent­fie­len vie­le Stim­men auf die Par­tei­en, die sich beson­ders für den Tier­schutz ein­set­zen.  Das Direkt­man­dat ging mit rund 47Prozent an Vol­ker Kau­der.