Schram­berg (pm) – Als in den Jah­ren 2012 und 2013 die Klein­denk­ma­le im Kreis Rott­weil auf­ge­nom­men und kata­lo­gi­siert wur­den, wur­de auch der gro­ße beschrif­te­te Gra­nit­block im Lau­ter­bach­tal von den ehren­amt­li­chen Hel­fern auf­ge­nom­men und foto­gra­fiert. Dies geht aus einer Pres­se­mit­tei­lung her­vor.

Kurz unter­halb des Sam­mel­wei­hers liegt am Bach­bett direkt am Weg „Rund um Schram­berg“ ein gro­ßer Gra­nit­block. Der Gym­na­si­al­pro­fes­sor und ehren­amt­li­che Stadt­ar­chi­var Wer­ner Popp (1901–18979) berich­tet von einer mäch­ti­gen Tan­ne, die vie­le die­ser Gra­nit­stei­ne über­ragt.

In einem die­ser Fels­blö­cke hat ein Unbe­kann­ter vor über 100 Jah­ren eine Inschrift aus der Samm­lung des Dich­ters Joseph Vik­tor von Schef­fel ( 1826 ‑1886) fol­gen­des in „Schwa­ba­cher Schrift“ ein­ge­mei­selt: „Jeder ste­he an dem Platz wo er gewach­sen.
Und erfül­le was ihm obliegt! Also hal­ten wir´s im Wald hier.“ 27.IV.1901 1. VI. 1914

Da die Far­be stark ver­wit­tert und aus­ge­bleicht war, wur­de am 20. Okto­ber auf die Initia­ti­ve
des Hei­mat­for­schers und Spe­zia­lis­ten für Klein­denk­ma­le in unse­rer Raum­schaft, Die­ter Kohl­mann, die­ser Stein von Moos befreit und abge­wa­schen und die schwar­ze Far­be ehren­amt­lich durch Maler­meis­ter Hans­jörg Ragg her­vor­ra­gend erneu­ert.

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