Mobilfunk 5 G – Wohltat oder Auftakt zum Missbrauch der Bevölkerung als Versuchskaninchen?

Schramberg. Als Mitveranstalter von BUND, Marktplatz Kirche, Eine-Welt-Forum und Diagnose:funk lädt der Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) alle Bürgerinnen und Bürger zur ersten Informationsveranstaltung zum Projekt „Mobilfunk 5 G“ im Landkreis Rottweil ein. Dies schreibt Bernd Richter in einer Pressemitteilung.

Der Referent Peter Hensinger ist Mitglied im Vorstand der Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk und ist Mitglied im BUND-Vorstand in Stuttgart. Diese Veranstaltung zum Thema G 5 findet am Freitag, 27. September, um 19.30 Uhr in der Mensa des Gymnasiums in der Berneckstraße 32 in Schramberg statt.

Bundesregierung und Telekommunikationskonzerne bauen im Land derzeit mit Hochdruck das 5 G-Netz auf. Eine Diskussion zu Gesundheitsrisiken durch drastisch steigende Funkstrahlung und durch gesundheitsschädigenden Elektrosmog hat bislang in Deutschland nicht stattgefunden. Die gesamte Bevölkerung wird quasi zum Versuchskaninchen erklärt. Im Unterschied zur Bundesrepublik hat die belgische Gesundheitsministerin den Aufbau der 5 G-Sender in der Modellregion Brüssel gestoppt. „Florenz, Stadtviertel von Rom und die Schweizer Kantone Genf, Jura und Waadt haben die 5 G-Testphase ebenso gestoppt.“, schreibt die Bürgerinitiative-5 G in ihrem Infoblatt: Peter Hensinger wird auf die Auswirkungen von 5 G auf unsere Gesundheit, auf das Klima, auf unsere Tier- und Pflanzenwelt bis hin zu sozialen Aspekten aufzeigen und freut sich auf eine lebendige Diskussion im Anschluss an seinen Vortrag.