SCHRAMBERG  (him) – Die Gewerkschaft Verdi hat gemeinsam mit der „Linken” im Kreis Rottweil am Samstag vor dem Schramberger Rathaus auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt.

In einem Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verlangen die beiden Organisationen Maßnahmen für die Überwindung des Pflegenotstandes in Deutschland.

„Wir haben ja schon etwas erreicht“, so Bernhard Pahlmann aus Rottweil mit Blick auf die diese Woche von Spahn vorgestellten Verbesserungsvorschläge. Es sei aber dennoch nicht zu übersehen, "dass die Verhältnisse in der Pflege unerträglich sind".

Wie bereits im Mai in Rottweil haben die Verdi- und Linkenvertreter für die Forderung nach einer gesetzlichen Personalbemessung in allen Einrichtungen der Pflege (Krankenhäuser, Pflegeheime und so weiter) geworben. Außerdem soll Druck von den Krankenhäusern genommen werden, indem die sogenannten Fallpauschalen abgeschafft und Privatisierungen verhindert beziehungsweise rückgängig gemacht werden.

Bernhard Pahlmann als siecher Patient, den nur die Lektüre der Schramberger Seiten der NRWZ etwas erheitert. Fotos: him

In Rottweil waren im Mai gut 100 Unterschriften zusammen gekommen.

 

 

 

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