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Sterbefälle, Geburten & Eheschließungen: die Familiennachrichten für April 2020

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Montag, 25. Mai 2020
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    Projekt „Planet Plastic“ an der Erhard-Junghans-Schule

    Etwa 3.600 Tonnen Plastikmüll lädt die Menschheit jedes Jahr in den Weltmeeren ab.
    Aber was hat das mit uns zu tun? In Schramberg und Umgebung lebt man zum Glück weitab vom Meer. Die Erfahrung, dass man mit dieser Einstellung künftig nicht sehr viel weiter kommt, machten 115 Schülerinnen und Schüler aller fünf  9. Klassen der Erhard-Junghans-Schule unlängst bei einem Schulprojekt, das sich „Planet Plastic“ nennt und sich über einen Zeitraum von drei Wochen erstreckte. Darüber berichtet die Schule in einer Pressemitteilung:


    Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten das Thema in verschiedenen Gruppen. Beispielsweise gestalteten sie Plakate, wie das Meer mit und ohne Müll aussieht, machten eine Umfrage in der Stadt, um herauszufinden, wie die Einstellung der Bürger zu dem Thema ist, besuchten einen „Unverpackt“ Laden in Rottweil oder beschäftigten sich ganz konkret mit dem Überlebensversuch von Schildkröten in einem Meer von Plastik. Gemeinsam gestalteten sie einen Blog, der unter dem Link https://naturfreunde9d.edeka-schuelerwettbewerb.de/ nachzulesen ist.

    Besuch in einem Lebensmittelmarkt

    In einer Edeka-Filiale in Dunningen durfte eine Gruppe das Thema „Unsere Welt ohne Kunststoff“ vorstellen und kam mit dem Filialleiter zu diesem Thema ins Gespräch. Bereitwillig beantwortete dieser Fragen wie „Welche Alternativen stellen Sie den Kunden zur Verfügung, um so wenig Plastik wie möglich kaufen zu müssen?“ oder ,,Wie verringern Sie in Ihrer Filiale den Kunststoffverbrauch?“

    Filialleiter gibt Tipps und steht Rede und Antwort

    So erfuhren sie, dass Salate beispielsweise an der Wursttheke nicht mehr in Plastikbehältern ausgegeben werden, sondern in Kartongefäßen. Abschließend erhielten sie als Geschenk kompostierbare Tüten und Mehrwegbeutel für Obst.

    Eine weitere Schülergruppe fand heraus, dass es fünf gewaltige Müllstrudel gibt in der Nähe des Äquators, genau an den Stellen, an denen unterschiedliche Meeresströmungen von Norden und Süden aufeinandertreffen und sie versuchten, diese Müllstrudel in einem Modell darzustellen. Es beschäftigte sie sehr, dass diese Müllstrudel verheerende Folgen für Fische, Vögel, Robben und andere Tiere haben, weil diese Meeresbewohner und Seevögel den Kunststoff in dem Irrglauben fressen, es sei Nahrung und sich dadurch einer großen Gefahr aussetzen.

    Präsentationen für die Mitschüler und Eltern


    Nachdem sie sich drei Wochen lang ausführlich mit der Problematik beschäftigt hatten, stellten die Schülerinnen und Schüler der Erhard-Junghans-Schule Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Eltern die Ergebnisse ihrer Arbeit an einem Präsentationsmittag vor und laut Blogeintrag staunten die Anwesenden.

    Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema führte bei den Schülerinnen und Schülern zu neuen Erkenntnissen und Einsichten.

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    Eine Schülergruppe beispielsweise schrieb in dem oben genanntem Blog:
    „Beim Projekt Planet Plastic wurde uns klar, dass die Situation des Meeres fatal ist und wir mehr für unsere Umwelt tun müssen. Wir könnten mit kleinen Veränderungen etwas bewirken, indem wir zum Beispiel keine Plastiktüten mehr benutzten; zudem ist es auch kein großer Aufwand den Müll zu trennen. Die Menschen realisieren beim Wegwerfen von Müll gar nicht, was es für Folgen für andere Lebewesen haben könnte. Wir haben durch dieses Projekt gelernt, dass es wichtig ist, den Müll sorgfältig zu entsorgen und besser Recycelbares zu kaufen, da das nicht Recycelbare verbrannt wird und dadurch werden giftige Gase für uns und andere Lebewesen ausgestoßen. Und wenn wir selbst unsere Generation gefährden, sollten wir etwas unternehmen. Wir haben gelernt, bewusster auf unseren Plastikverbrauch zu achten.“


    Abgesehen von diesen Erkenntnissen und Einsichten haben die Schülerinnen und Schüler der Erhard-Junghans-Schule auch die Erfahrung gemacht, wie motivierend es sein kann, gemeinsam an einem Thema zu arbeiten und haben so ganz nebenbei auch noch ihre sozialen Kompetenzen gestärkt.

     

     

     

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