Professorin Anja Teubert. Foto: pm

Nicht erst seit „me too“ ist das The­ma der sexua­li­sier­ten Gewalt gegen­über Kin­dern, Jugend­li­chen und auch Mit­ar­bei­ten­den in den Medi­en und päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen prä­sent. Dies schreibt die Stadt­ver­wal­tung Schram­berg in einer Pres­se­mit­tei­lung. Aber: was unter­neh­men wir denn kon­kret, wenn wir etwas sehen, ahnen oder erzählt bekom­men? Es scheint schwie­rig, das Rich­ti­ge zu tun, weil man (zu Recht) nie­man­den fälsch­li­cher­wei­se beschul­di­gen will, oft als Füh­rungs­kraft sowohl Kin­dern als auch Mit­ar­bei­ten­den gegen­über in der Pflicht steht.

Fak­ten über Täter­ver­hal­ten, Risi­ko­be­din­gun­gen in päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen, wie Kitas, Schu­len und auch Jugend­hil­feein­rich­tun­gen wer­den an die­sem Abend vor­ge­stellt. Es wird dar­um gehen, wie Schutz­kon­zep­te „gelebt“ wer­den und Erwach­se­ne damit, Ver­ant­wor­tung für den Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen neh­men kön­nen.

Pro­fes­so­rin Dr. Anja Teu­bert, Pro­fes­so­rin für sozi­al­raum­ori­en­tier­te Sozia­le Arbeit mit dem Schwer­punkt sexua­li­sier­te Gewalt, von der Dua­len Hoch­schu­le Baden-Würt­tem­berg wird in einem Fach­vor­trag am Mon­tag, 13. Mai, um 18.30 Uhr in der Men­sa des Gym­na­si­ums Schram­berg dar­über refe­rie­ren. Sie ist bun­des­weit gefrag­te Exper­tin zu dem The­ma und berät Jugend­äm­ter, Schu­len und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen bei der Umset­zung von Schutz­kon­zep­ten. Im Anschluss wird Sozi­al­päd­ago­gin Rena­te Wei­ler vom Ver­ein Frau­en hel­fen Frau­en + Aus­we­ge e.V. über die loka­le Anlauf­stel­le und Fach­be­ra­tung für Betrof­fe­ne und Ein­rich­tun­gen im Land­kreis Rott­weil berich­ten.

Ein­ge­la­den zum Vor­trag sind ins­be­son­de­re Lehr­kräf­te, Erzie­her und Erzie­he­rin­nen, Eltern, Päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te, Jugend­grup­pen­lei­ten­de, Ver­eins­vor­stän­de und auch inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Der Vor­trag ist kos­ten­los, um Anmel­dung unter juks@schramberg.de oder tele­fo­nisch unter 07422/29–580 wird gebe­ten.