Der Frauenbeirat mit der bisherigen und der neuen Geschäftsführerin (von links): Bärbel Bantle, Gertrud Nöhre, Simone Hangst, Barbara Kunst, Annika Erath, Renate Storz, Renate Hilser, Petra Glünkin und Anne Marie Beaurier-Storz. Foto: pm

Mit einem Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung begann die Sit­zung des Frau­en­bei­rats der Stadt Schram­berg.  Anni­ka Erath war als Ver­tre­te­rin der Stadt seit 2017 in die­sem Gre­mi­um tätig. Sie enga­gier­te sich, laut Pres­se­mit­tei­lung des Frau­en­bei­rats, inten­siv vor allem im ver­gan­ge­nen Jahr rund um den 8. März  in der Vor­be­rei­tung und Umset­zung des umfas­sen­den Pro­jek­tes „Mäd­chen-und Frau­en­zeit“, das der Frau­en­bei­rat anläss­lich sei­nes 25jährigen Bestehens über zwei Mona­te lang  erfolg­reich durch­ge­führt hat.

Da Anni­ka Erath jetzt aber in Eltern­zeit geht, muss­te sich der Frau­en­bei­rat von ihr ver­ab­schie­den. Die Vor­sit­zen­de Bar­ba­ra Kunst dank­te ihr für die immer gute Zusam­men­ar­beit und den gro­ßen Ein­satz mit einem Blu­men­strauß und vie­len guten Wün­schen.

Als neue offi­zi­el­le Geschäfts­füh­re­rin des Frau­en­bei­rats  wur­de dann anschlie­ßend,  eben­falls mit Blu­men,  Simo­ne Hangst begrüßt. In Ergän­zung zu ihrer 50-Pro­zent-Stel­le beim Jugend-und Kin­der­bü­ro Schram­berg (JUKS3)  als  Stell­ver­tre­te­rin des Lei­ters Mar­cel Drey­er über­nahm sie die­se neue Auf­ga­be mit gro­ßem Eifer. In der Sit­zung des Frau­en­bei­rats wur­de zunächst über die Akti­vi­tä­ten seit Beginn des Jah­res berich­tet.

Im Rah­men des Jubi­lä­ums­jah­res 100-Jah­re Frau­en­wahl­recht  in Deutsch­land und in Schram­berg hat­te der Frau­en­bei­rat im Stadt­mu­se­um am 18. Janu­ar bereits eine Ver­an­stal­tung mit Gise­la Lix­felds Vor­trag „100 Jah­re Frau­en­wahl­recht- die drei ers­ten Frau­en im Schram­ber­ger Gemein­de­rat“. Vor die­sen Frau­en war am 19. Janu­ar mit einem „Hat­walk“ in der Stadt, initi­iert vom Katho­li­schen Deut­schen Frau­en­bund und unter­stützt vom Frau­en­bei­rat, sym­bo­lisch von zahl­rei­chen Schram­ber­ge­rin­nen der Hut gezo­gen wor­den. 

Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann und Zeich­ner Uwe Rett­kow­ski hat­ten die­se Ehrung durch  eine neue Schram­ber­ger Post­kar­te erwei­tert.  Sie hat­ten zum 8. März, dem Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag,   die­se Kar­te  mit den Por­träts der drei enga­gier­ten ers­ten Frau­en im Schram­ber­ger Gemein­de­rat vor 100 Jah­ren prä­sen­tiert und die Hälf­te der Druck­auf­la­ge dem Frau­en­bei­rat als Unter­stüt­zung  für wei­te­re Akti­vi­tä­ten gespen­det. 

Rund um die­se Jubi­lä­ums-Post­kar­te und das Enga­ge­ment von Schram­ber­ge­rin­nen  frü­her und heu­te war so zum 8. März auch in der „Buch­le­se” eine klei­ne Aus­stel­lung des Frau­en­bei­rats ent­stan­den, die der­zeit noch zu sehen ist. Hier setzt nun gleich inten­siv  der neue Auf­ga­ben­be­reich von Simo­ne Hangst an und es gab auch sofort viel zu orga­ni­sie­ren.

Im Zusam­men­hang mit den bevor­ste­hen­den Kom­mu­nal­wah­len im Mai und dem beson­de­ren Anlie­gen für das poli­ti­sche Enga­ge­ment von Frau­en berei­tet der Frau­en­bei­rat für Sams­tag,  27. April,  eine gemein­sa­me öffent­li­che Ver­an­stal­tung  aller Frau­en vor, die sich auf den ver­schie­de­nen gemel­de­ten Wahl­lis­ten für Gemein­de­rat, Ort­schaft­rat und Kreis­tag haben auf­stel­len las­sen. Geplant und bereits in Arbeit  ist auch ein gemein­sa­mer Schram­ber­ger Frau­en-Fly­er und eine gemein­sa­me Prä­sen­ta­ti­on im Stadt­ge­biet.