Schramberger Frauenbeirat: Simone Hangst neue Geschäftsführerin

Am Samstag,  27. April, gemeinsame öffentliche Veranstaltung  aller Kandidatinnen

Mit einem Wechsel in der Geschäftsführung begann die Sitzung des Frauenbeirats der Stadt Schramberg.  Annika Erath war als Vertreterin der Stadt seit 2017 in diesem Gremium tätig. Sie engagierte sich, laut Pressemitteilung des Frauenbeirats, intensiv vor allem im vergangenen Jahr rund um den 8. März  in der Vorbereitung und Umsetzung des umfassenden Projektes „Mädchen-und Frauenzeit“, das der Frauenbeirat anlässlich seines 25jährigen Bestehens über zwei Monate lang  erfolgreich durchgeführt hat.

Da Annika Erath jetzt aber in Elternzeit geht, musste sich der Frauenbeirat von ihr verabschieden. Die Vorsitzende Barbara Kunst dankte ihr für die immer gute Zusammenarbeit und den großen Einsatz mit einem Blumenstrauß und vielen guten Wünschen.

Als neue offizielle Geschäftsführerin des Frauenbeirats  wurde dann anschließend,  ebenfalls mit Blumen,  Simone Hangst begrüßt. In Ergänzung zu ihrer 50-Prozent-Stelle beim Jugend-und Kinderbüro Schramberg (JUKS3)  als  Stellvertreterin des Leiters Marcel Dreyer übernahm sie diese neue Aufgabe mit großem Eifer. In der Sitzung des Frauenbeirats wurde zunächst über die Aktivitäten seit Beginn des Jahres berichtet.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres 100-Jahre Frauenwahlrecht  in Deutschland und in Schramberg hatte der Frauenbeirat im Stadtmuseum am 18. Januar bereits eine Veranstaltung mit Gisela Lixfelds Vortrag „100 Jahre Frauenwahlrecht- die drei ersten Frauen im Schramberger Gemeinderat“. Vor diesen Frauen war am 19. Januar mit einem „Hatwalk“ in der Stadt, initiiert vom Katholischen Deutschen Frauenbund und unterstützt vom Frauenbeirat, symbolisch von zahlreichen Schrambergerinnen der Hut gezogen worden. 

Stadtarchivar Carsten Kohlmann und Zeichner Uwe Rettkowski hatten diese Ehrung durch  eine neue Schramberger Postkarte erweitert.  Sie hatten zum 8. März, dem Internationalen Frauentag,   diese Karte  mit den Porträts der drei engagierten ersten Frauen im Schramberger Gemeinderat vor 100 Jahren präsentiert und die Hälfte der Druckauflage dem Frauenbeirat als Unterstützung  für weitere Aktivitäten gespendet. 

Rund um diese Jubiläums-Postkarte und das Engagement von Schrambergerinnen  früher und heute war so zum 8. März auch in der „Buchlese“ eine kleine Ausstellung des Frauenbeirats entstanden, die derzeit noch zu sehen ist. Hier setzt nun gleich intensiv  der neue Aufgabenbereich von Simone Hangst an und es gab auch sofort viel zu organisieren.

Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Kommunalwahlen im Mai und dem besonderen Anliegen für das politische Engagement von Frauen bereitet der Frauenbeirat für Samstag,  27. April,  eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung  aller Frauen vor, die sich auf den verschiedenen gemeldeten Wahllisten für Gemeinderat, Ortschaftrat und Kreistag haben aufstellen lassen. Geplant und bereits in Arbeit  ist auch ein gemeinsamer Schramberger Frauen-Flyer und eine gemeinsame Präsentation im Stadtgebiet.

 

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