Schram­berg (pm) – In der ver­gan­gen Woche tra­fen sich rund 125 päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te aus den Schram­ber­ger Kin­der­ta­ges­stät­ten zu einer trä­ger­über­grei­fen­den Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung. Dies geht aus einer Pres­se­mit­tei­lung her­vor.

Seit mehr als über elf Jah­ren gehen die Schram­ber­ger Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen über­grei­fend die­sen Weg gemein­sam und qua­li­fi­zie­ren sich ste­tig wei­ter. „Gestal­tung von Inter­ak­tio­nen im Alt­tag – kurz GInA – war in die­sem Jahr das The­ma. Seit lan­gem gilt die Bezie­hungs- und Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen als päd­ago­gi­sche Kern­auf­ga­be.

Wenn es gelingt, Inter­ak­tio­nen in einer fein­füh­li­gen, ange­mes­se­nen Wei­se zu gestal­ten, kön­nen sich unter­stüt­zen­de und ent­wick­lungs­för­dern­der Bezie­hun­gen mit Kin­dern ent­fal­ten. Mit Hil­fe des pra­xis­er­prob­ten Beob­ach­tungs- und Refle­xi­ons­in­stru­ments GInA wer­den auf der Grund­la­ge video­gra­phier­ter All­tags­si­tua­tio­nen Inter­ak­tio­nen zwi­schen Fach­kraft und Kind(ern) sys­te­ma­tisch und dif­fe­ren­ziert in den Blick genom­men.“
Frau Prof. Dr. Dör­te Welt­zi­en von der evan­ge­li­schen Hoch­schu­le in Frei­burg mit ihrem fünf­köp­fi­gen Mul­ti­pli­ka­to­rin­nen Team führ­te die Ver­an­stal­tung durch.

Es gab einen Vor­trags­abend im evan­ge­li­schen Gemein­de­haus in Sul­gen, in wel­chem das Kon­zept vor­ge­stellt wur­de. Am drauf­fol­gen­den Tag gab es für die Fach­kräf­te einen Work­sh­op­tag im Feri­en­dorf Ecken­hof, an wel­chem in Klein­grup­pen die Metho­de und die Anwen­dung ken­nen­ge­lernt und geübt wur­de. In den Kin­der­gar­ten­teams wur­de dann zum Abschluss des Tages eine Ziel­rich­tung ver­ein­bart, inwie­fern die Umset­zung der Metho­de ver­folgt und umge­setzt wer­den kann.