Schram­berg (pm) – Schü­ler hel­fen Schü­lern. Die­sem Grund­satz folgt die Som­mer­schu­le am Gym­na­si­um Schram­berg. Tra­di­tio­nell fin­det sie in der letz­ten Woche der Som­mer­fe­ri­en statt, wie das Gym­na­si­um in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert.

In ihr kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler inhalt­li­che Lücken schlie­ßen, die sich im ver­gan­ge­nen Schul­jahr in den Haupt­fä­chern gebil­det haben.

Mad­len Brüst­le und Pia Ier­ar­di gehö­ren zu den zwölf Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die einen Teil ihrer Feri­en nut­zen, um Mit­schü­ler dabei zu unter­stüt­zen, fit für das kom­men­de Schul­jahr zu wer­den. Die bei­den Schü­le­rin­nen aus der 12. Jahr­gangs­stu­fe sit­zen an einem Grup­pen­tisch mit zwei Mäd­chen zusam­men, die ihre Deutsch­kennt­nis­se ver­bes­sern möch­ten. „Es ist eine inten­si­ve Arbeit bei ange­neh­mer Atmo­sphä­re“, beschrei­ben Pia und Mad­len ihre Tätig­keit. Das liegt auch dar­an, dass in der Som­mer­schu­le stets in Klein­grup­pen oder zu zweit gear­bei­tet wird; auf einen Schü­ler, der sich ver­bes­sern möch­te, kommt ein Schü­ler, der ihn unter­stützt.

Ange­bo­ten wird Hil­fe in den Haupt­fä­chern Mathe­ma­tik, Deutsch und Eng­lisch sowie Latein, Spa­nisch und Fran­zö­sisch. Dabei ver­mei­den die Men­to­ren aus der Ober­stu­fe ein­tö­ni­ge Pau­ke­rei. „Vie­les läuft spie­le­risch ab“, erzäh­len Pia und Mad­len. „Gemein­sa­me Spie­le die­nen bei­spiels­wei­se dazu, den Wort­schatz zu erwei­tern.“ So hät­ten sich rasch ein gutes Mit­ein­an­der und gegen­sei­ti­ge Offen­heit ent­wi­ckelt. Auch aus die­sem Grund beur­teil­ten Pia und Mad­len die Som­mer­schu­le am Ende der Woche als eine „gute Erfah­rung“ für alle, die ler­nend, hel­fend und unter­stüt­zend an ihr betei­ligt waren.