Reger Gedankenaustausch im Gasthaus Hasen.Foto: pm

Mehr als ein Dut­zend Besu­cher folg­ten der Ein­la­dung der Lis­te „Bunt­specht & Grü­ne“ am Diens­tag ins Gast­haus Hasen um sich über kom­mu­nal­po­li­ti­sche The­men aus­zu­tau­schen. Über den Abend berich­tet die Ver­ei­ni­gung Bunt­specht in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Zwei Anwoh­ner aus dem Ecken­hof brach­ten die For­de­rung nach Tem­po 30 in der Ecken­hof­stra­ße und der David-Dei­ber-Stra­ße zur Spra­che. Vor allem die Ver­kehrs­si­cher­heit für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer müs­se ver­bes­sert wer­den, da auf der gera­den Stre­cke gerast und Rad­fah­rer gefähr­lich über­holt wür­den. Auch den Lärm­schutz gel­te es an den Wohn­ge­bie­ten zu berück­sich­ti­gen.

Stadt­rat Mar­tin Him­mel­he­ber ver­si­cher­te, dass der Antrag zur gene­rel­len Ein­füh­rung von Tem­po 30 auf inner­ört­li­chen Neben­stra­ßen von der Frak­ti­on SPD-Bunt­specht noch ein­mal ein­ge­bracht wür­de.

Zur Spra­che kamen noch wei­te­re inner­ört­li­che Stra­ßen, bei denen es Opti­mie­rungs­be­darf für Fuß­gän­ger und den Rad­ver­kehr gebe. Der Rad­be­auf­trag­te Gun­nar Link wies dar­auf hin, dass die Stadt mit dem in Arbeit befind­li­chen Rad­ver­kehrs­kon­zept, Maß­nah­men für den Fuß- und Rad­ver­kehr geziel­ter in Angriff neh­men kann. Es sei aber immer gut, wenn die direkt betrof­fe­nen Anwoh­ner sich zu Wort mel­den, um so einer For­de­rung Nach­druck zu ver­lei­hen. 

Auch das The­ma Wohn­bau­flä­chen wur­de dis­ku­tiert. Für bebau­ba­re und erschlos­se­ne Flä­chen soll­ten Anrei­ze geschaf­fen wer­den, dass die­se auch bebaut wür­den. Bei der Ent­wick­lung der Stadt­tei­le müs­se die Innen­ent­wick­lung im Vor­der­grund ste­hen, beton­te Vol­ker Goerz. Auch die Orts­bild­pfle­ge und öko­lo­gi­sche Auf­wer­tung mit­tels Blüh­strei­fen sprach er an.

Beim The­ma erneu­er­ba­re Ener­gi­en wur­de die ener­gie­po­li­ti­sche Not­wen­dig­keit von Wind­kraft­an­la­gen betont, aber auch ein Abwä­gen im Bezug auf Lärm­beein­träch­ti­gun­gen und das Land­schafts­bild ange­spro­chen. Schluss­end­lich waren sich alle Anwe­sen­den einig, dass von Sei­ten der Stadt alle Mög­lich­kei­ten geprüft wer­den soll­ten, um eine umwelt­scho­nen­de, unab­hän­gi­ge und dezen­tra­le Ener­gie­er­zeu­gung vor­an­zu­brin­gen.