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Landkreis Rottweil
Dienstag, 25. Februar 2020

Verkehr und Wohnbausituation im Mittelpunkt

Gedankenaustausch beim Informationsabend der Liste „Buntspecht & Grüne“

Mehr als ein Dutzend Besucher folgten der Einladung der Liste „Buntspecht & Grüne“ am Dienstag ins Gasthaus Hasen um sich über kommunalpolitische Themen auszutauschen. Über den Abend berichtet die Vereinigung Buntspecht in einer Pressemitteilung:

Zwei Anwohner aus dem Eckenhof brachten die Forderung nach Tempo 30 in der Eckenhofstraße und der David-Deiber-Straße zur Sprache. Vor allem die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer müsse verbessert werden, da auf der geraden Strecke gerast und Radfahrer gefährlich überholt würden. Auch den Lärmschutz gelte es an den Wohngebieten zu berücksichtigen.

Stadtrat Martin Himmelheber versicherte, dass der Antrag zur generellen Einführung von Tempo 30 auf innerörtlichen Nebenstraßen von der Fraktion SPD-Buntspecht noch einmal eingebracht würde.

Zur Sprache kamen noch weitere innerörtliche Straßen, bei denen es Optimierungsbedarf für Fußgänger und den Radverkehr gebe. Der Radbeauftragte Gunnar Link wies darauf hin, dass die Stadt mit dem in Arbeit befindlichen Radverkehrskonzept, Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr gezielter in Angriff nehmen kann. Es sei aber immer gut, wenn die direkt betroffenen Anwohner sich zu Wort melden, um so einer Forderung Nachdruck zu verleihen. 

Auch das Thema Wohnbauflächen wurde diskutiert. Für bebaubare und erschlossene Flächen sollten Anreize geschaffen werden, dass diese auch bebaut würden. Bei der Entwicklung der Stadtteile müsse die Innenentwicklung im Vordergrund stehen, betonte Volker Goerz. Auch die Ortsbildpflege und ökologische Aufwertung mittels Blühstreifen sprach er an.

Beim Thema erneuerbare Energien wurde die energiepolitische Notwendigkeit von Windkraftanlagen betont, aber auch ein Abwägen im Bezug auf Lärmbeeinträchtigungen und das Landschaftsbild angesprochen. Schlussendlich waren sich alle Anwesenden einig, dass von Seiten der Stadt alle Möglichkeiten geprüft werden sollten, um eine umweltschonende, unabhängige und dezentrale Energieerzeugung voranzubringen.

 

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