Von der Quelle bis zur Werkstatt

Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn lädt neue Mitarbeiter an Hauptsitz ein

65 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen 30 Standorten trafen sich in Heiligenbronn zum Austausch. Foto: pm

Die Pfle­ge des Gemein­schafts­ge­fühls ist einer der Grund­pfei­ler des unter­neh­me­ri­schen Selbst­ver­ständ­nis­ses der stif­tung st. fran­zis­kus hei­li­gen­bronn. Den Gedan­ken des hei­li­gen Fran­zis­kus fol­gend wer­den Frau­en und Män­ner zu Beginn von Aus­bil­dung, Stu­di­um oder Tätig­keit bei der Stif­tung an den Unter­neh­mens­haupt­sitz in Hei­li­gen­bronn ein­ge­la­den. Zu den zwei ein­tä­gi­gen Tref­fen kamen kürz­lich ins­ge­samt rund 120 Teil­neh­mer aus allen 30 Stif­tungs­stand­or­ten, wie die Stif­tung in einer Pres­se­mit­tei­lung berich­tet. Wei­ter heißt es:

Wir möch­ten die Neu­an­kömm­lin­ge aus unse­ren unter­schied­li­chen Arbeits­be­rei­chen will­kom­men hei­ßen, Ihnen das Unter­neh­men stif­tung st. fran­zis­kus hei­li­gen­bronn näher brin­gen und eine Platt­form für gegen­sei­ti­ges Ken­nen­ler­nen bie­ten“, erklärt Julia Mül­ler die Zie­le der zwei Ver­an­stal­tun­gen für Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de sowie neue Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter.

In unter­schied­li­chen Pha­sen und Arbeits­grup­pen ler­nen sie die Beson­der­hei­ten der von christ­li­chen Grund­sät­zen und fran­zis­ka­ni­schem Ver­ständ­nis gepräg­ten Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie der Stif­tung ken­nen. „Sie sol­len zudem die beson­de­re Atmo­sphä­re in Hei­li­gen­bronn spü­ren.“ Gera­de für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die weit weg von Hei­li­gen­bronn arbei­ten, sei es oft schwie­rig zu erfas­sen, was die Stif­tung als Arbeits­ge­ber aus­ma­che, umreißt die Mit­ar­bei­te­rin der Per­so­nal­ent­wick­lung das Pro­gramm.

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter aus der Behin­der­ten­hil­fe, den Bera­tungs­stel­len, der Alten­pfle­ge sowie der Stif­tungs­ver­wal­tung und der Kin­der- und Jugend­hil­fe sind teils von weit­her ange­reist. Schließ­lich betreibt die Stif­tung mit ihren 2.300 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern Ein­rich­tun­gen in einem Gebiet, das von Baindt bis Frei­burg, von Tübin­gen bis in den Nord­schwarz­wald reicht.

Die Mög­lich­keit, in gemein­sa­men Pau­sen mit Vor­stand Hubert Bern­hard ins Gespräch zu kom­men oder mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus ande­ren Stand­or­ten oder Fach­rich­tun­gen Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen, wird rege genutzt. Bei Kir­chen­füh­rung und Rund­gang über das Klos­ter­ge­län­de erfah­ren alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer Grund­le­gen­des zu Klos­ter- und Stif­tungs­grün­dung, besu­chen die Quel­le unter dem Kir­chen­schiff und die Lern- und Arbeits­stät­ten in Hei­li­gen­bronn.

Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de erwer­ben in ihrem Stadt­work­shop zudem Grund­la­gen aus­bil­dungs­über­grei­fen­der The­men. Dazu gehö­ren Stimm- und Sprech­trai­ning genau­so wie Zeit- und Selbst­ma­nage­ment. Julia Mül­ler ist mit die­ser Form des Tref­fens sehr zufrie­den: „Die Aus­zu­bil­den­den sowie Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten ler­nen sich gegen­sei­tig ken­nen und kön­nen ers­te Erfah­run­gen aus­tau­schen“, so ihre Beob­ach­tung.

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die seit Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res zur Stif­tung stie­ßen, erhal­ten dar­über hin­aus einen Über­blick über die zusätz­li­chen Ange­bo­te ihres Arbeit­ge­bers. So man­cher ist das ers­te Mal nach Hei­li­gen­bronn gereist und über­rascht, wie weit­läu­fig das Klos­ter­ge­län­de in Hei­li­gen­bronn ist wie viel­fäl­tig die Unter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten sind. Und alle rei­sen mit dem Gefühl ab, dem Ursprung von Klos­ter und Stif­tung näher gekom­men zu sein.