Die Spanischkurslerinnen mit ihren Lehrerinnen in Madrid. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Der Spa­nisch­kurs der 12. Klas­se des Schram­ber­ger Gym­na­si­ums hat Ende Okto­ber Madrid besucht. Dar­über berich­ten Tabea Mar­te und Anni­ka Kopp:

Die Aus­re­de „Kei­ne Ahnung, ich ver­steh nur Spa­nisch“ konn­te in der Woche vom 22. bis zum 27. Okto­ber nicht immer ver­wen­det wer­den. Denn genau das war es, was von dem Spa­nisch­kurs der 12. Klas­se des Gym­na­si­um Schram­bergs erwar­tet wur­de. Spa­nisch zu ver­ste­hen und im Ide­al­fall auch noch zu spre­chen, da die Stu­di­en­fahrt der Spa­ni­er, wie auch die Jah­re zuvor, in die Haupt­stadt  Madrid ging.

Dort wur­den sie unter ande­rem von ihren beglei­ten­den Leh­re­rin­nen Ruth Bihl­mai­er und  Mir­jam Kom­mer-Fuoß dazu ange­regt, sowohl in ihren Gast­fa­mi­li­en, als auch wäh­rend der Füh­run­gen in den Muse­en und den eigens vor­be­rei­te­ten Vor­trä­gen, ihre Spa­nisch­kennt­nis­se anzu­wen­den und zu ver­bes­sern.

Bereits der ers­te Abend ver­sprach eines der abso­lu­ten High­lights der Rei­se: das Spiel von Real Madrid CF gegen den SD Eibar, wel­ches Madrid mit einem 3:0 Sieg für sich ent­schied.
In den fol­gen­den Tagen bot sich dazu noch die Mög­lich­keit hin­ter die Kulis­sen des Sta­di­on San­tia­go Ber­nabeus zu schau­en, genau­so wie hin­ter die Kulis­sen der spa­ni­schen Königs­fa­mi­lie im Pala­cio Real.

Die Erkun­dung der Innen­stadt Madrids, auch bekannt als Madrid de los Aus­tri­as, konn­te auf eige­ne Faust unter­nom­men wer­den, wohin­ge­gen die Besich­ti­gun­gen des Museo del Pra­do und des Rei­na Sofia von einem Gui­de geführt wur­den.

Des Wei­te­ren besuch­te der Spa­nisch­kurs die ehe­ma­li­ge Haupt­stadt Spa­ni­ens, Tole­do, wel­che mit ihrer Kathe­dra­le und ihrer Syn­ago­ge beein­dru­cken­de Relik­te der Zeit der mus­li­mi­schen Herr­schaft über die ibe­ri­sche Halb­in­sel beher­bergt.  Nach der Mög­lich­keit die klei­nen, ver­win­kel­ten Gas­sen der his­to­ri­schen Stadt in klei­nen Grup­pen zu besich­ti­gen, traf sich der Kurs schließ­lich wie­der, um das Muse­ums­haus des Künst­lers El Gre­co gemein­sam zu besu­chen.

Wie auch schon in den Tagen zuvor, trug das son­ni­ge Wet­ter erheb­lich dazu bei, die gelas­se­ne Stim­mung Spa­ni­ens auf sich wir­ken zu las­sen, sei es in den gemüt­li­chen Kaf­fees oder den regel­mä­ßig auf­tau­chen­den Grün­an­la­gen.

Auch abends bot sich den Schü­lern und den Leh­re­rin­nen ein abwechs­lungs­rei­ches Ange­bot: Egal ob beim Fla­men­co­abend, dem Besuch einer Bar oder dem Abste­cher zum Karao­ke, für jeden Geschmack war etwas dabei. Wobei bei letz­te­rem viel­mehr der Spaß im Vor­der­grund stand, als tat­säch­li­ches Kön­nen.

So ende­te auch der letz­te Abend der ereig­nis­rei­chen Rei­se in einer Bar, um sich gemein­sam von der Wär­me und der spa­ni­schen Gast­freund­lich­keit zu ver­ab­schie­den.
Am Ende war der Spa­nisch­kurs nicht nur um eini­ge Voka­beln, son­dern auch zahl­rei­che und unver­gess­li­che Erin­ne­run­gen rei­cher.