Die Siebtklässlerinnen und -Klässler der GWRS mit ihren Betreuerinnen und Betreuern. Foto: pm

Abkle­ben, spach­teln, wal­zen und küns­teln”, dies gehör­te in den ver­gan­ge­nen drei Wochen zum All­tag der Klas­se 7 der GWRS Sul­gen. Im Rah­men eines Kunst­pro­jek­tes ver­schö­ner­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit krea­ti­ven Wand­bil­dern die Flu­re des Schul­ge­bäu­des. Dar­über berich­tet die Schu­le in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Ange­lei­tet wur­den sie dabei von Vera Laso­ta, die seit 13 Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich gro­ßes Enga­ge­ment zeigt und sich die Zeit nimmt, mit ver­schie­de­nen Klas­sen­stu­fen abwechs­lungs­rei­che Pro­jek­te an der GWRS Sul­gen durch­zu­füh­ren. Die­se Pro­jek­te wer­den unter­stützt und immer wie­der ermög­licht durch den För­der­ver­ein der GWRS, der sich dafür ein­setzt, den Schü­le­rin­nen und Schü­lern eine Abwechs­lung zum Schul­all­tag zu bie­ten. Ein beson­de­rer Dank geht an die­ser Stel­le an Franz Huth­ma­cher, den Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins.

Im Rah­men des Pro­jek­tes, das für drei Wochen ange­setzt war, haben sich jeweils vier Schü­le­rin­nen und Schü­ler für einen gesam­ten Schul­vor­mit­tag aus dem Unter­richt ver­ab­schie­det, um sich gemein­sam mit Laso­ta an die anste­hen­den Arbei­ten zu machen. Hier­bei ging es nicht nur um das simp­le Gestal­ten der Schul­wän­de. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler fin­gen zunächst mit den not­wen­di­gen und typi­schen Maler­ar­bei­ten an.

Dazu gehör­ten das Abkle­ben der Wän­de und Türen, das Ver­spach­teln von Uneben­hei­ten und auch das Wal­zen der Wän­de, um mit einer sau­be­ren Unter­la­ge arbei­ten zu kön­nen. Erst nach­dem die­se Arbeit getan war, konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich krea­tiv ent­fal­ten. Dabei ent­stan­den ein­drucks­vol­le Zebra­bil­der und Schrift­zü­ge, die den Wän­den der GWRS fri­schen Wind ver­lei­hen.

Dabei wur­den ste­reo­ty­pi­sche Vor­stel­lun­gen über Bord gewor­fen. Wäh­rend die Jungs sich unheim­lich geschickt in fili­gra­nen Arbei­ten erwie­sen, kamen die Mäd­chen erstaun­lich gut mit den gro­ben Arbei­ten des Maler­hand­werks klar. Auch im jeweils ande­ren Arbeits­ge­biet konn­ten sich die Jun­gen und Mäd­chen bewei­sen, so dass die Arbeits­tei­lung ein Kin­der­spiel war.

Die­ses Pro­jekt hat sicht­lich dafür gesorgt, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler posi­ti­ve Asso­zia­tio­nen mit der Kunst erle­ben. Zudem hat­te die Klas­se Spaß und Freu­de an der außer­un­ter­richt­li­chen Akti­on, wes­halb sol­che und ande­re Pro­jek­te ver­mehrt in den Schul­all­tag inte­griert wer­den soll­ten, heißt es abschlie­ßend.