Wohnen im Alter – Alter und Technik

Florian Buschle bei seinem Vortrag. Foto: Matthias Kohlhase

Beim Senioren­fo­rum-Tre­ff ging es um “ein The­ma, was Alt und Jung immer wieder mas­siv inter­essiert”, heißt es in ein­er Pressemit­teilung. Und weit­er: Deswe­gen hat das Senioren­fo­rum zu seinem Tre­ff let­zten Mon­tag nicht nur die Senioren ange­sprochen, son­dern bewusst alle Gen­er­a­tio­nen.

Wohnen im Alter – Alter und Tech­nik“ geht alle an. Die 60+ler aber auch die Jün­geren, die für ihre Ver­wandten sor­gen. Flo­ri­an Buschle von der Beratungsstelle „Alter & Tech­nik“ aus dem Lan­drat­samt Rot­tweil hat dieses The­ma auf inter­es­sante und ein­drucksvolle Weise vor­ge­tra­gen und disku­tiert. Der große Besprechungssaal des Schram­berg­er JUKS³ war fast bis auf den let­zten Platz beset­zt.

Herr Buschle span­nte den Bogen von den kleinen nüt­zlichen Helfer­lein bis zur vol­lum­fänglichen Ausstat­tung und Mobil­iät­sun­ter­stützung. Am Beispiel der Muster­woh­nung BEATE in Villin­gen-Schwen­nin­gen führte er durch Ein­gang, Flur, Küche, Bad, Schlaf- und Wohn­räume. Er zeigte, wie wichtig die ged­immte Lichtquelle in der Nacht sein kann, erläuterte die sin­nvollen Maß­nah­men zum Bad­um­bau und sprach den Umbau zu ein­er bar­ri­ere­freien Woh­nung an.

Viel Aufmerk­samkeit erhiel­ten die „All­t­agshelfer“, die sich in ihrer Form und Ausstat­tung an den einzel­nen Beein­träch­ti­gun­gen aus­richt­en und die Eigen­ständigkeit in den Lebens­bere­ichen unter­stützen. Hier wird das Ange­bot stetig größer. Von der Öff­nungs- bis zur Auf­ste­hhil­fe, von beson­ders gestal­tetem Geschirr bis hin zu Seh- und Hörhil­fen. Anklang fan­den auch die Infor­ma­tio­nen zum The­ma Sicher­heit, Per­so­n­en­ruf, Ortung und intel­li­gentes Zuhause.

Auf beson­deres Inter­esse stießen ins­beson­dere die Aus­führun­gen und Fragestal­lun­gen wie etwa: Wo bekomme ich was? Wer hil­ft beim Ein­bau? Wer kann mich berat­en? aber auch: Wo gibt es welche finanzielle Unter­stützung? Was geht auch für den kleinen Geld­beu­tel?

Die leb­hafte Diskus­sion aber auch eine Rei­he von Zwis­chenbe­merkun­gen zeigten, welch große Beach­tung das The­ma gefun­den hat­te.