Exponat in der Lorenzkapelle: Masken-Schlusstein. Foto: pm

ROTTWEIL – Am kom­men­den Sonn­tag, 15. Okto­ber, bie­tet sich letzt­mals in die­sem Jahr die Gele­gen­heit zum Besuch der Lorenz­ka­pel­le. Von 14 bis 16 Uhr sor­gen erneut ehren­amt­li­che Betreu­er dafür, dass das Muse­um für Rott­wei­ler Stein­metz­kunst 2017 noch­mals besich­tigt wer­den kann.

Nicht nur das „Wecken­männ­le“ von Anton Pil­gram, auch Brun­nen­fi­gu­ren, Was­ser­spei­er und wei­te­re Pro­duk­te Rott­wei­ler Stein­metz­kunst war­ten auf die Besu­cher. Mit der ein­zig­ar­ti­gen Bau­plas­tik vom Kapel­len­turm ist in der Lorenz­ka­pel­le auch der größ­te zusam­men­hän­gen­de Figu­ren­zy­klus des 14. Jahr­hun­derts in Schwa­ben zu bewun­dern. Die reiz­vol­le Kapel­le selbst wur­de um 1570 als Fried­hofs­kir­che für den „Alten Gott’sacker“ im Bocks­hof gebaut.

Ein Blick ins Inne­re des Kir­chen­raums lohnt alle­mal. Und nach­dem in die­sem Jahr zahl­rei­che Kunst­lieb­ha­ber das klei­ne Muse­um besich­tigt haben, soll auch im kom­men­den Jahr von Früh­jahr bis Herbst die Lorenz­ka­pel­le ein­mal im Monat mit ehren­amt­li­cher Unter­stüt­zung für Besu­cher geöff­net sein.