Der MINT-Truck auf dem Schulhof. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – In den ver­gan­ge­nen Tagen mach­te am Gym­na­si­um Schram­berg der MINT-Truck Sta­ti­on. Dar­über berich­tet die Schu­le in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Er dient dazu, bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern Begeis­te­rung für einen Beruf aus dem MINT-Bereich zu wecken. Denn gera­de Mathe­ma­ti­ker, Infor­ma­ti­ker, Inge­nieu­re, Natur­wis­sen­schaft­ler und Tech­ni­ker wer­den von der Indus­trie beson­ders gesucht.

Den Fach­kräf­te­man­gel behe­ben – das ist die wesent­li­che Absicht der Bun­des­agen­tur für Arbeit und des Arbeit­ge­ber­ver­bands Süd­west­me­tall, die mit dem MINT-Truck ver­folgt wird. In dem Last­wa­gen, der so hoch wie ein zwei­ge­schos­si­ges Haus und so breit wie eine Dop­pel­ga­ra­ge ist, kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler erle­ben, wie Inge­nieu­re den­ken und arbei­ten.

In den ver­gan­ge­nen Tagen besuch­ten die zehn­te Jahr­gangs­stu­fe des Gym­na­si­ums sowie die Phy­sik­schü­ler der 11. und 12. Klas­sen den MINT-Truck. Mit­hil­fe eines 3‑D-Scan­ners ver­wan­del­ten sie unter­schied­li­che Objek­te in digi­ta­le Model­le und tes­te­ten ver­schie­de­ne Werk­stof­fe und deren phy­si­ka­li­sche Eigen­schaf­ten. An wei­te­ren Arbeits­sta­tio­nen pro­gram­mier­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen klei­nen Indus­trie­ro­bo­ter, mach­ten Erfah­run­gen mit der „Smart Fac­to­ry“ und simu­lier­ten an einem Minia­tur­la­ger Lager­lo­gis­tik in Echt­zeit.

Bei den Schü­lern kam der MINT-Truck gut an. Ihnen gefiel es, Ein­bli­cke in die Arbeits­welt von Inge­nieu­ren und Tech­ni­kern zu gewin­nen. Inso­fern war die Arbeit im MINT-Truck eine pro­duk­ti­ve Ergän­zung und Berei­che­rung des Phy­sik­un­ter­richts.