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Montag, 17. Februar 2020

SBG-Bus-Schule mit Praxistraining bei Schülern der 5. Klassen

Im Bus zur Schule fahren, für manche "echt cool" für andere eher stressig

SCHRAMBERG (pm) – Wie in den vergangenen Jahren stand in der zweiten Schulwoche, bei den Schülern der 5. Klassen des Gymnasium Schramberg, die „Bus-Schule“ auf dem Stundenplan. Darüber berichtet Bernhard Schirling von der SBG:

Ziel der „Bus-Schule“ ist es, zum einen die Sicherheitsregeln im Schulbusverkehr zu erlernen, aber auch zu erfahren wie man durch eigenes Verhalten als Schüler gewisse
Stresssituationen vermeiden kann.

Das Schulbustraining erfolgte in vier Klassen jeweils in zwei Doppelstunden und wurde vom Leiter des SBG- Kundencenters, Bernhard Schirling mit Unterstützung durch einen erfahrenen Busfahrer durchgeführt. Unterstützt haben diese Aktion jeweils die Schulleitung und das Polizeirevier Schramberg, das mit einer Streife jeweils die Bremsversuche absicherte.

Erst die Theorie…

Zunächst wurden im Klassengespräch jeweils die ersten Eindrücke der Busfahrschüler gesammelt, sowie gezielt Fragen der Schüler beantwortet. Während es für die einen „echt cool“ ist mit dem Bus zu fahren, finden es andere eher stressig. „Diese ersten Erfahrungen sind uns sehr wichtig, da wir mitbekommen, wie es auf den einzelnen Linien läuft und wir, falls erforderlich, auch manche Schwachstellen beheben können“, betont Bernhard Schirling, der bereits seit 2003 die „Bus-Schule“ in Schramberg betreut. “ Es sei jedoch auch wichtig zu vermitteln, dass nicht alle Erwartungen erfüllt werden können“, ergänzt Schirling. Nützliche Tarifhinweise zur Nutzung der VVR-Schülercard erfolgten zum Abschluss der Theoriestunde.

…und dann die Praxis

Im Praxisteil hatten die Schüler die Möglichkeit, den Platz des Busfahrers einzunehmen und konnten so erkennen, was dieser sieht, oder was er auch nicht sehen kann. Auch konnten die Schüler durch eine Selbsterfahrung feststellen, dass das Einsteigen ohne drängeln nicht nur schonender, sondern auch schneller abläuft.

Höhepunkte waren zwei Bremsversuche mit etwa 45 Stundenkilometern. Eine alte, bereitgestellte Schultasche rutschte bis in das vordere Drittel des Busses. Die Auswirkungen waren trotz Ankündigung deutlich spürbar.

 

 

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