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Dienstag, 10. Dezember 2019

Traumberuf entdeckt?

Berufs­ori­en­tie­rungs­wo­che an der Erhard-Jung­hans-Schu­le

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Was tun, wenn der Haupt­schul­ab­schluss oder die Mitt­le­re Rei­fe in greif­ba­re Nähe rückt und man noch nicht weiß, wie es nach dem Abschluss wei­ter­ge­hen soll? Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Klas­sen 8 und 9 der Erhard-Jun­g­hans-Schu­­le Schram­berg hat­ten nach den Herbst­fe­ri­en die Mög­lich­keit, ein Berufs­ori­en­tie­rungs­prak­ti­kum in einem Betrieb oder einer Ein­rich­tung ihrer Wahl zu machen. Dar­über berich­tet die Schu­le in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Jen­ni­fer Fili­po­vic bei­spiels­wei­se hat Tie­re sehr ger­ne und könn­te sich vor­stel­len, beruf­lich etwas in die­ser Rich­tung zu machen. Ande­rer­seits hat sie auch bereits Erfah­rung im Umgang mit klei­nen Kin­dern, da sie sich häu­fig um ihren klei­nen Bru­der küm­mert. Also ent­schied sie sich dafür, zunächst ein­mal ein Prak­ti­kum im Kin­der­gar­ten Arche Noah zu machen, um her­aus­zu­fin­den, wo genau nun ihre Inter­es­sen lie­gen.

Für Maria Knols hin­ge­gen war klar, dass sie ein Prak­ti­kum im Hotel ihrer Eltern „Sie­ben Lin­den“ in Lau­ter­bach machen möchte.Während der Prak­ti­kums­wo­che beschäf­tig­te sie sich mit Buchun­gen, half abends im Ser­vice mit oder beim Früh­stück am Mor­gen. Sie könn­te sich durch­aus vor­stel­len, einen Beruf in der Gas­tro­no­mie zu erler­nen.

Maria Knols bei der Arbeit im elter­li­chen Betrieb Hotel ”Sie­­ben-Lin­­den”

Rahaf Falaha mach­te ihr Prak­ti­kum beim Juk­s³. Eine ihrer Auf­ga­ben war es, zur Mit­tags­zeit die Betreu­ung an der Ber­neck­schu­le zu über­neh­men, eine ande­re, einen Par­cours für den Spiel- und Sport­tag am 16. Novem­ber zu pla­nen und die Mate­ri­al­lis­te zu schrei­ben. Rahaf hat­te eben­falls gro­ßen Spaß an ihrer Arbeit, hat aber gemerkt, dass die Arbeit mit klei­ne­ren Kin­dern nicht so gut zu ihr passt. Die Auf­ga­ben am PC erle­dig­te sie sehr ger­ne, daher über­legt sie nun, ein wei­te­res Prak­ti­kum im kauf­män­ni­schen Bereich zu machen.

Erfahrungen gesammelt

So wie die­se drei sam­mel­ten vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 8 und 9 der Erhard-Jun­g­hans-Schu­­le Schram­berg in die­ser Woche im berufs­ori­en­tier­ten Prak­ti­kum Erfah­run­gen, konn­ten in einen Beruf hin­ein­schnup­pern und den Berufs­all­tag ken­nen ler­nen. Mit Offen­heit, Freund­lich­keit und viel Geduld tra­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der ver­schie­de­nen Betrie­be und Ein­rich­tun­gen in und um Schram­berg den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ent­ge­gen und nah­men ihnen so die anfäng­li­che Scheu.

Man­che Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben in die­ser Woche viel gelernt und die Chan­ce genutzt, einen Ein­druck von ihrem aus­ge­wähl­ten Berufs­feld zu gewin­nen. Eini­ge kön­nen sich auch gut vor­stel­len, in die­sem Bereich nach ihrem Abschluss eine Aus­bil­dung zu begin­nen. Ande­re jedoch merk­ten, dass ihr „Traum­be­ruf“ nicht ihren Erwar­tun­gen ent­spricht und müs­sen sich nun, unter­stützt von Eltern, Leh­rer­kräf­ten und Berufs­be­ra­tern, auf den Weg zu neu­en beruf­li­chen Per­spek­ti­ven machen.

 

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