Von Gewalt, Cybermobbing bis zum Führerschein mit 17

Präventionsarbeit an der Erhard-Junghans-Schule Schramberg

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Für die wichtige Präventionsarbeit in verschiedenen Bereichen pflegt die Erhard-Junghans-Schule Schramberg seit vielen Jahren engen Kontakt zu außerschulischen Partnern wie der Polizei Schramberg und Rottweil sowie der Suchtberatungsstelle Rottweil. Hierzu haben in den vergangenen Monaten verschiedene Veranstaltungen stattgefunden, berichtet die Schule in einer Pressemitteilung.

Schramberg. In Zusammenarbeit mit der Polizei Schramberg ging es beispielsweise um Gewaltprävention. Ziel dabei war Gewalt vorzubeugen und die Schüler dafür zu sensibilisieren, helfend oder schlichtend einzugreifen, wenn dies möglich ist. Dass eine Art der Hilfe auch sein kann, erwachsene Personen darauf aufmerksam zu machen, war ebenfalls Teil der gemeinsamen Veranstaltung.

Diebstahl lohnt nicht

In der Klassenstufe sechs fand eine ähnliche Veranstaltung zum Thema „Prävention Diebstahl“ statt, in der neben vielen anderen Dingen rechtliche Konsequenzen besprochen wurden.

Im Februar findet zusätzlich eine Prävention zum Thema „Cybermobbing“ statt. In Zeiten der Digitalisierung und der sozialen Medien wie Instagram und TikTok ein wichtiger Baustein, um den Schülern zu vermitteln, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

Sucht – in allen Varianten

In den höheren Klassenstufen richtet sich der Fokus der Prävention verstärkt auf das Thema Sucht. Hierzu startete in den vergangenen Tagen ein fächerübergreifendes Projekt, in dem sich die Achtklässler mit den verschiedensten Facetten von Sucht beschäftigen – angefangen von Kaufsucht über Essstörungen bis hin zur Abhängigkeit von Drogen wie Nikotin und Alkohol.

Ziel ist eine interaktive Ausstellung in den Klassenzimmern zu erstellen, die dann für andere Klassen geöffnet wird, sodass sich die Schüler auch gegenseitig über wichtige Aspekte zum Thema informieren können. Passend dazu konnte die Suchtberatungsstelle Rottweil gewonnen werden, die den Auftakt des Projekts markierte. Anita Merkle besuchte die achten Klassen, stellte ihre Arbeit in der Suchtberatungsstelle vor und thematisierte Auswirkungen einer Drogensucht.

In Kooperation mit der Polizei Rottweil fand für die neunten Klassen eine Veranstaltung statt, in der sie über den Führerschein mit 17 informiert wurden. Machen sich ältere Schüler Gedanken darüber, ob ein Führerschein mit 17 für sie in Frage kommt oder nicht, ist es in der 5. Jahrgangsstufe wichtig, das Verhalten im Straßenverkehr zu erlernen und anzuwenden. Beamte der Polizeidienststelle Rottweil besuchten dazu die Fünftklässler.

 

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