ROTTWEIL – In Zusam­men­ar­beit mit dem Deut­schen Kin­der­schutz­bund Rott­weil, lädt der Freun­des­kreis Asyl Rott­weil am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber ab 19:30 Uhr zu einem Vor­trag anläss­lich des Welt­kin­der­ta­ges ein. Als Refe­rent konn­te der Dipl.-Psych. Man­fred Kie­wald gewon­nen wer­den, der beson­ders als lang­jäh­ri­ger Schul­psy­cho­lo­ge und Trau­ma­the­ra­peut bei „Refu­gio e.V.“ Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen kom­pe­tent ist. Ver­an­stal­tungs­ort ist das Inter­kul­tu­rel­le Zen­trum im ehe­ma­li­gen Gast­haus ‚Hasen‘, Haupt­stra­ße 69, Rott­weil (gel­bes Haus vorm Via­dukt).

Kin­der und Jugend­li­che, die mit ihren Eltern oder ohne ande­re Per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­te flie­hen, sind häu­fig beson­de­ren Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Sie kön­nen die Erleb­nis­se im Hei­mat­land und auf der Flucht häu­fig schlech­ter ver­ar­bei­ten als Erwach­se­ne. Auch die Lebens­welt von Kin­dern und Jugend­li­chen weist ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen auf, z.B. durch pre­kä­re Unter­brin­gung. Wie kön­nen Ehren- und Haupt­amt­li­che sen­si­bel mit die­ser Ziel­grup­pe umge­hen? Wel­che Unter­stüt­zung ist sinn­voll? Wann und an wen soll­te wei­ter­ver­wie­sen wer­den?