SCHRAMBERG, 28. Okto­ber (pm) – Zu einem Film­got­tes­dienst zum The­ma Barm­her­zig­keit hat­ten die evan­ge­li­schen Gemein­den im Stadt­ge­biet Schram­berg am Sonn­tag ein­ge­la­den. In der voll­be­setz­ten Stadt­kir­che folg­ten die Chris­ten anstatt einer Pre­digt einem Film über die Her­aus­for­de­run­gen der Armut in der Welt. Gelei­tet war der Film­clip wie der gan­ze Got­tes­dienst von den Wor­ten des Pro­phe­ten Jesa­ja, der von den Glau­ben­den Hil­fe für die Armen ein­for­dert.

Wer­ner Sei­del von der Jesus-Gemein­de Schram­berg führ­te in den Film ein. Wer von einer Pre­digt zu Recht erwar­te, dass durch sie Got­tes Wort zu Her­zen gehe, kön­ne damit auch beim fol­gen­den Film rech­nen.
Fritz Wim­mer von der metho­dis­ti­schen Gemein­de trug die Lesung aus dem zen­tra­len Kapi­tel des bibli­schen Buchs Jesa­ja vor. Im Für­bit­ten­ge­bet brach­ten Ver­tre­ter der ver­schie­de­nen Gemein­den die Aspek­te der Armut und Bedro­hung vor. Mar­kus Krim­mer von der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Sul­gen und Gabi Aber­le aus Lau­ter­bach the­ma­ti­sier­ten in ihren Gebe­ten die Ver­ant­wor­tung der Chris­ten.
Micha­el Jonas als Pfar­rer der Stadt­kir­che freu­te sich dar­über, dass zu die­ser Akti­on Men­schen aus ver­schie­de­nen Gemein­den zusam­men­ge­kom­men waren und ihre Bega­bun­gen zusam­men­ge­legt haben. Für die Musik sorg­te das Musik­team der Jesus-Gemein­de sowie Judith Kils­bach und Frank Haf­ner an der Orgel.
In den Lie­dern ver­schie­de­ner Stil­rich­tung fan­den die vie­len Stim­men der Besu­cher zusam­men und bete­ten so ein­drück­lich um Frie­den, Gerech­tig­keit und für „die­se Stadt“. Die Kol­lek­te des Got­tes­diens­tes für die Hun­ger­hil­fe erbrach­te über 1.800 Euro.

Unter der war­men Herbst­son­ne traf sich dann eine bunt gemisch­te Schar zum Mit­tag­essen vor dem „Ande­ren Laden“ am Hir­so­ner Platz. Auf Spen­den­ba­sis gab es Gulasch­sup­pe und Waf­feln. Alle Spei­sen der Akti­on wur­den von ver­schie­de­nen Fir­men und Gemein­den gestif­tet, so dass die vol­len Ein­nah­men der Stadt Schram­berg für Diens­te an den Armen vor Ort über­ge­ben wer­den kön­nen.