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Montag, 28. September 2020

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„Alle Jubel-Jahre“

Aus der Bibel stammende und bei uns bis heute gebräuchliche Redewendungen - Folge 12

„Du lässt dich auch nur alle Jubeljahre hier blicken“, sagen wir, wenn uns jemand ewig nicht besucht hat.“ Alle Jubeljahre“, das ist sehr selten. Seinen Ursprung hat das Jubeljahr (hebr. Jobel – Jahr) im Alten Testament. Im 3. Buch Mose 25,8ff. befiehlt Gott: „Ihr sollt das 50. Jahr heiligen und eine Freilassung ausrufen im Lande für alle Sklaven, die darin wohnen.“ Hierüber informiert Diakon Dieter Vanselow von der Bibelerlebniswelt Schönbronn.

Die Zeit nach sieben mal sieben, also 49 Jahren, in der auch alle Schulden erlassen und die Felder nicht bestellt wurden, kündigte man mit dem Schall des Widderhorns (Schofar) des „Jobel“, an. Das letzte „Jubeljahr“ wurde in Israel im hebräischen Jahr 6250, also im Jahr 2017 begangen und wird erst wieder im hebräischen Jahr 6300, also in unserem Jahr 2067 gefeiert.

Dieter Vanselow als Schofar-Bläser. Foto: bew

Der Schofar (Widderhorn) wird in Israel bis zum heutigen Tag an hohen Festtagen geblasen. Besonders an Rosch Haschana (Neujahrsfest) und Jom Kippur (Versöhnungsfest). Dieses, zu den ältesten Blasinstrumenten der Welt gehörende Schofar- Widderhorn wird  auch zum Festtag Bar Mizwa geblasen, wenn die 13-jährigen jüdischen Jungen in den Kreis der Männer aufgenommen werden und erstmals öffentlich aus der Thora lesen dürfen.

Dieses Fest ist in der christlichen Tradition vergleichbar mit der Firmung oder Konfirmation. Da der Schofar in Israel sehr laut ist und nur Naturtöne spielt, wird es als Rabaz-Gerät bezeichnet, mit dem man durch viel Krach auf sich aufmerksam macht. Es wird bis heute nicht als Musikinstrument angesehen, obwohl bei uns beispielsweise die Fanfaren durchaus dazu zählen. Das Shofar war auch für die Wächter auf den Mauern von Jerusalem wichtig, denn mit den hohen Tönen bekundeten sie den Bewohnern, dass Feinde im Anmarsch sind und somit die Stadttore geschlossen werden. Die tiefen Töne hingegen kündigten zum Beispiel Karawanen mit Händlern an, wodurch die Stadttore geöffnet wurden.

In der Bibelerlebniswelt werden in der Regel auch die Besuchergruppen mit dem Schofar begrüßt, was soviel heißt: „heute ist ein besonderer Tag, ja ein Festtag“ für ein Erlebnis der Sinne durch die Welt der Bibel. In die Erläuterungen fliest dann regelmäßig mit ein, dass das Widderhorn-Shofar von dem Opfertier, dem Widder stammt wodurch ihm noch größere Bedeutung zukommt. Die Gäste erfahren dann auch, dass der Schofar an die Opferung Isaaks durch Abraham erinnern soll. Auch dass bei der Eroberung von Jericho die Mauern durch das blasen der sieben Posaunen (Schofar) zum Einsturz gebracht wurden.

Die Gäste erfahren dann auch, dass die katholische Kirche mit dem „Heiligen Jahr“ (alle 25 Jahre) die Tradition des Jubel- und Erlassjahres übernommen hat. Die Beichtväter sind in diesem besonderen Jahr bevollmächtigt, die Gläubigen nach der Beichte von allen Sünden und Kirchenstrafen loszusprechen. Aber warum ein Erlassjahr, wenn wir auf die Worte von Leo Tolstoi hören würden: „Das einzig richtige Ziel im Leben ist das Gute!“

Weitere Informationen gibt es bei der Bibelerlebniswelt-Schönbronn e.V., Diakon Dieter Vanselow, Schönbronn 46, 78713 Schramberg, Telefon 07422 / 53332, www.bibelerlebniswelt.de, E-Mail: info@bibelerlebniswelt.de

 

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