Barrierefrei in den Weihnachtsgottesdienst

Die Abteilung Tiefbau und der Betriebshof haben einen behindertengerechten Zugang zum Münster angelegt. Behindertenbeauftragte Ruth Gronmayer macht den Praxistest und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Bild zeigt Gronmayer mit Roland Hönisch, Abteilungsleiter Tiefbau mit Guido Haas, André Schwarz und Heribert Marx vom Bauteam des Betriebshofs (von links). Foto: pm

ROTTWEIL – Tief­bau und Betriebs­hof der Stadt Rott­weil haben eine Ram­pe am Nord­ein­gang des Müns­ters ange­legt. Sie haben damit eine Anre­gung der städ­ti­schen Behin­der­ten­be­auf­trag­ten Ruth Gron­may­er umge­setzt.

Die Ram­pe befin­det sich unweit des Behin­der­ten­park­plat­zes am Ein­gang zur Bru­der­schafts­gas­se. Ins­be­son­de­re Roll­stuhl­fah­rern aber auch Senio­ren mit Rol­la­to­ren oder Eltern mit Kin­der­wä­gen wird der Zugang zur Kir­che so deut­lich erleich­tert. Ruth Gron­may­er hat­te den Vor­schlag nach dem ers­ten Stadt­rund­gang für Men­schen mit Behin­de­rung gemacht und war beim Vor-Ort-Ter­min sicht­lich begeis­tert.

Bis­lang kam man nur über Stu­fen ins Müns­ter. Es ist eine tol­le und unkom­pli­zier­te Lösung, die vie­len Men­schen nun einen Zugang zum Got­tes­dienst ermög­licht, ohne auf frem­de Hil­fe ange­wie­sen zu sein“, freut sich Gron­may­er. Die Ram­pe hat ein Gefäl­le von weni­ger als sechs Pro­zent und ist in etwa andert­halb Meter breit und drei Meter lang, wie Roland Hönisch, Lei­ter der Abtei­lung Tief­bau erklärt. Die Ober­flä­che ist pas­send zum dor­ti­gen Bür­ger­steig als Pflas­ter aus­ge­führt. „Die jetzt gefun­de­ne Lösung über­brückt die Zeit, bis wir die Bru­der­schafts­gas­se sanie­ren“, so Hönisch. Dann wer­de man schau­en, ob sich die Ram­pe bewährt habe und kön­ne gege­be­nen­falls nach­jus­tie­ren.