Bekenntnis zum Standort Fluorn-Winzeln

Die BruderhausDiakonie errichtet im Rainweg eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit 36 Arbeitsplätzen und 15 Plätzen im Förder- und Betreuungsbereich

Flu­orn-Win­zeln (pm) – Arbeit sei ein Recht aller Men­schen, sag­te Gün­ter Braun beim sym­bo­li­schen ers­ten Spa­ten­stich für ein neu­es Werk­stät­ten­ge­bäu­de in Flu­orn-Win­zeln. Der Fach­li­che Vor­stand der Bru­der­haus­Dia­ko­nie beton­te: „Es ist das gro­ße Ziel der Bru­der­haus­Dia­ko­nie, dass Men­schen mit Behin­de­rung ihren Platz in Indus­trie und Gewer­be fin­den.“ Hier­über infor­miert die Bru­der­haus­Dia­ko­nie in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Mit dem Spa­ten­stich star­ten die Bau­ar­bei­ten für eine neue Werk­statt für Men­schen mit Behin­de­rung (WfbM). Sie wird nach Fer­tig­stel­lung 36 moder­ne und bar­rie­re­freie Arbeits­plät­ze vor­wie­gend für Mon­ta­ge- und Ver­pa­ckungs­ar­bei­ten bie­ten. Dazu kom­men wei­te­re 15 Plät­ze im För­der- und Betreu­ungs­be­reich.

Mit dem Neu­bau der WfbM ermög­li­che die Bru­der­haus­Dia­ko­nie Teil­ha­be an Arbeit und ver­bes­se­re die Per­spek­ti­ven von Beschäf­tig­ten mit Behin­de­rung, erläu­ter­te Chris­ti­ne Trein, Lei­tung der Bru­der­haus­Dia­ko­nie in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg. Zudem eröff­ne­ten sich für die Kun­den der Werk­statt aus Indus­trie und Wirt­schaft neue Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit.

Für Flu­orn als Stand­ort hat sich die Bru­der­haus­Dia­ko­nie bewusst ent­schie­den“, un-ter­strich Trein, „denn unse­re Ein­rich­tun­gen sind in das gesell­schaft­li­che Leben der Gemein­de Flu­orn inte­griert und von der Gemein­de­ver­wal­tung erhal­ten wir viel Unter-stüt­zung.“ Das bestä­tig­te der Bür­ger­meis­ter von Flu­orn-Win­zeln, Bern­hard Tja­den: „Die Bru­der­haus­Dia­ko­nie ist ein Leucht­turm für die Gemein­de, der Licht und Wär­me aus­strahlt.“ Die Ein­rich­tung der Bru­der­haus­Dia­ko­nie sei in die Gemein­de ein­ge­bun-den und am Ort ein bedeu­ten­der Arbeit­ge­ber. „Der Neu­bau passt in die­se Linie.“

Die Bedürf­nis­se der Beschäf­tig­ten haben sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­än­dert: gestie­ge­ne Pfle­ge­be­dürf­tig­keit, ver­mehr­ter För­der­be­darf und das Bedürf­nis nach Rück­zugs­mög­lich­kei­ten in reiz­ar­mer Umge­bung wir­ken sich auch in der Arbeits­welt von Men­schen mit Behin­de­rung aus. „Das neue Gebäu­de im Rain­weg bie­tet die Mög­lich­keit, unse­re Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten indi­vi­du­ell zu betreu­en und ihre Fähig-kei­ten und Kennt­nis­se opti­mal zu för­dern“, sag­te Regio­nal­lei­te­rin Trein.

Im Neu­bau sind zwei Grup­pen­räu­me geplant, ein Raum für den För­der- und Betreu-ungs­be­reich, Räu­me für die „Grü­ne Grup­pe“ (Gar­ten- und Land­schafts­pfle­ge), ein Krea­tiv- und ein Bil­dungs­raum sowie roll­stuhl­ge­rech­te Sozi­al­räu­me und eine Kan­ti­ne, ein Lager und eine Gara­ge. Im ange­schlos­se­nen För­der- und Betreu­ungs­be­reich wer­den Men­schen mit einer geis­ti­gen Behin­de­rung beglei­tet, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, eine Werk­statt für Men­schen mit Behin­de­rung zu besu­chen. Ziel ist, ihnen einen Über­gang in den Werk­statt­be­reich zu ermög­li­chen.