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Freitag, 25. September 2020

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Biblische Redewendungen: „Zum Sündenbock erklären“

Von der Bibelerlebniswelt erklärt - Folge 5

Kaum hat sich aus biblischen Zeiten ein Sprichwort bis heute so erhalten, wie die Redwendung „jemanden zum Sündenbock erklären“. Jahrhunderte bevor der Reformator Martin Luther bei seiner Bibelübersetzung das Wort „Sündenbock“ kreierte, gab es in der jüdischen Religion bereits den Begriff „Sündenbock“. In Israel und allen jüdischen Gemeinden in der Welt wird das Fest aller Feste, eine das Jom Kippur-Fest gefeiert, schreibt Dieter Vanselow von der Bibelerlebniswelt (BEW) in Schramberg-Schönbronn.

Nach dem 3. Buch Mose 16,1–28 machte der Hohepriester am jüdischen Feiertag Jom Kippur (Versöhnungsfest), dem Tag der Sündenvergebung, die Sünden des Volkes Israel bekannt und übertrug sie durch Handauflegen symbolisch auf einen Ziegenbock. Bei dem Ritual wurden zwei Böcke ausgewählt. Durch Los wurde ein Bock als Opfer für Gott bestimmt, der andere zum Opfer für einen Wüstendämon namens Asasel.

Den Bock mit den Sünden verjagten die Gläubigen lautschreiend und steinigend in die Wüste. Die Gläubigen glauben somit, dass dann ihre Sünden von ihnen weggenommen und auf den Sündenbock übertragen werden. Ähnliche Rituale sind auch aus Mesopotamien und Anatolien bekannt. Jom Kippur ist aber auch das zehn-tägige Fest der Reue und Umkehr.

Für Frauen ab zwölf und Männer ab 13 Jahren ist er ein Fastentag, an dem 25 Stunden gefastet wird, das heißt von kurz vor Sonnenuntergang des Vortags bis zum nächsten Sonnenuntergang wird weder flüssige noch feste Nahrung eingenommen. Streng religiöse Juden tragen an Jom Kippur keine Lederschuhe und kleiden sich in Weiß.

In Israel sind an diesem Tag alle Restaurants und Cafés geschlossen (ausgenommen arabische). Das gesamte öffentliche Leben steht still. Alle Grenzübergänge (auch der Flughafen) sind geschlossen. Obwohl es kein behördliches Fahrverbot gibt, sind die Straßen fast vollständig autofrei, nur Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei verkehren. Säkulare Juden begannen in den letzten Jahrzehnten, diese Situation für Fahrradtouren auf den leeren Autobahnen zu nutzen. Es gilt als unhöflich, an diesem Tag in der Öffentlichkeit zu essen oder Musik zu hören. Es gibt weder Radio- noch Fernsehprogramme. Dass Israel an diesem Tag quasi gelähmt und extrem verwundbar war, nutzten Syrien und Ägypten im Oktober 1973 aus und begannen den Jom-Kippur-Krieg, den sie trotz des Überraschungseffektes verloren hatten.

Wer schon mal vor dem Ulmer Münster stand, konnte vielleicht den an der Außerfassade den in Stein gehauenen „Sündenbock“ erkennen. Es lohnt sich für jeden von uns mal in sich hineinzuschauen, wen man nicht schon mal im näheren und weiteren Umfeld zum Sündenbock erklärt hat. Dabei wäre es sicherlich hilfreich in der Bibel nach einer Antwort zu suchen. Eine Lösung nicht ständig nach Sündenböcken zu suchen, könnte im Johannes-Evangelium 8,7 stehen: „Wer da unter euch glaubt er wäre ohne Fehl und Tadel oder Sünde, der werfe den ersten Stein auf sie.“

 

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