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Donnerstag, 1. Oktober 2020

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Biblische Sprichwörter und Brauchtum: „Der barmherzige Samariter“

Der Samaritaner nach Lukas-Evangelium 10, 25-37

Und siehe, ein Gesetzeslehrer stand auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben! In diesem Beitrag erläutert Dieter Vanselow von der Bibelerlebniswelt den „barmherzigen Samariter“.

Der Gesetzeslehrer wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. Zufällig kam ein Priester den selben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber. Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Und am nächsten Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer  von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genau so.

Die Samaritanerin. Foto: BEW

Jesus erzählt die Beispielgeschichte in einem Disput mit Schriftgelehrten über die Frage, was zum Erwerb des ewigen Lebens zu tun sei. Er nennt das Verhalten des Samaritaners beispielhaft für die Erfüllung des Gebots der Nächstenliebe, wie es in der Thora zitiert ist: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.

Die Samaritaner galten zur Zeit Jesu als religiöse Verwandte aus dem ehemaligen Nordreich, wurden aber auf der anderen Seite zutiefst verachtet. Im Jahr 9 nach Chriustus hatten Samaritaner den Tempelplatz zu Jerusalem in den Tagen des Pessachfests durch Ausstreuen menschlicher Gebeine verunreinigt, somit konnten sie aus jüdischer Sicht keine Nächsten sein. Jesus macht mit der Erzählung also klar, dass nicht die Herkunft entscheidet, wer der Nächste ist, sondern die Tat.

Wer sind die Samariter (richtig: Samaritaner)?

Samaria befindet sich nach israelischer Lesart seit 1967 im „befreiten Westjordanland“ und nach arabischer Aussage im „besetzten Westjordanland“. Im Falle einer Zweistaatenlösung wäre es dann Palästina. Der von den Samaritanern heilige Berg ist der Garizim in Nablus. Sie galten bereits zur Zeit Jesu als eine jüdische Sekte, welche für ihr geistliches Leben lediglich die fünf Bücher Mose akzeptierten und bis heute befolgen. Also gehörten  und gehören sie bis heute zu den Menschen, mit denen man nichts zu tun haben wollte und will. Umso brisanter war dann auch die Aussage Jesu, als er das leuchtende Beispiel, die Geschichte vom barherzigen Samariter der geistlichen Elite im Judentum erzählte. Weltweit wurde inzwischen das Gleichnis vom barmherzigen Samariter als Organisationsbezeichnung und als Beispiel praktizierter Unfall- und Nächstenliebe gewählt.

Weitere Informationen gibt es bei der Bibelerlebniswelt-Schönbronn e.V., Diakon Dieter Vanselow, Schönbronn 46, 78713 Schramberg, Telefon 07422 / 53332, www.bibelerlebniswelt.de, E.Mail: info@bibelerlebniswelt.de

 

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