Die Rottweiler Wallfahrer in der Martinskirche von Seefelden am Bodensee. Foto: Berthold Hildebrand

ROTTWEIL – Die Zahl der Teil­neh­mer an der dies­jäh­ri­gen Senio­ren­wall­fahrt der Seel­sor­ge­ein­heit IV war so hoch wie sel­ten zuvor. Drei Bus­se brach­ten die 120 Wall­fah­rer aus Hau­sen, Neu­kirch, den katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­den Hei­lig-Kreuz und Auf­er­ste­hung-Chris­ti sowie den mut­ter­sprach­li­chen Gemein­den nach See­fel­den an den Boden­see.

In der male­risch gele­ge­nen Pfarr­kir­che St. Mar­tin fei­er­te Dekan Mar­tin Stöf­fel­mai­er mit den Senio­ren einen Wort­got­tes­dienst. Peter Stras­ser beglei­te­te den Gesang an der Orgel. Pfar­rer Wil­helm Wahl, ein gebür­ti­ger Rott­wei­ler, ist auch im Ruhe­stand noch voll für sei­ne Kir­che im Ein­satz bei Got­tes­diens­ten, Tau­fen und Trau­un­gen in dem dafür belieb­ten Kirch­lein.

Er erklär­te den Besu­chern, die wohl ältes­te Kir­che im Linz­gau sei 1165 erst­mals urkund­lich erwähnt wor­den, sei aber sicher älter. Der Turm ist roma­nisch, die Apsis gotisch und der Flü­gel­al­tar mit Dar­stel­lun­gen aus dem Leben des Hei­li­gen Mar­tin neu­go­tisch, gera­de mal 100 Jah­re alt.

Wer gut zu Fuß war wan­der­te die ein­ein­halb Kilo­me­ter am See ent­lang hin­auf zur Birn­au. Für den Abschluss war die Ein­kehr im Reb­manns­hof bestellt, wo man bei schöns­tem Wet­ter unter Bäu­men direkt am Boden­see gemüt­lich sit­zen, essen und aus­gie­big plau­dern konn­te.