Burgberger Bettelwieber spenden für Menschen mit Behinderung

Ein Bild davon gemacht, wo das Geld eingesetzt wird

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Benjamin Weißer, Dorothea Hettig und Björn Schreiber (Mitte) von der Narrenzunft Burgberger Bettelwieber 1994 e.V. bei der Spendenübergabe an Katharina Fiesel (zw.v.l.) sowie Betreuer und Besucher des Förder- und Betreuungsbereiches im Haus St. Richard. Foto: Stiftung

Drei Mit­glie­der der Nar­ren­zunft Burg­berger Bet­tel­wie­ber 1994 e.V. mach­ten sich bei ihrer Spen­den­über­ga­be in Hei­li­gen­bronn ein Bild davon, wo ihr Geld in der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn ein­ge­setzt wird. Gemein­sam mit der Lei­te­rin des För­der- und Betreu­ungs­be­reichs (FuB) Hei­li­gen­bronn, Katha­ri­na Fie­sel, besich­tig­ten sie das Haus St. Richard, wie die Stif­tung St. Fran­zis­kus in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert.

Die Burg­berger Bet­tel­wie­ber unter­stüt­zen die Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn alle zwei Jah­re. „Hier sieht man, wo das Geld ankommt“, so Björn Schrei­ber von der Nar­ren­zunft. Mit den 1028 Euro möch­te der För­der- und Betreu­ungs­be­reich ein in den Boden ein­ge­las­se­nes Tram­po­lin anschaf­fen, um auch Roll­stuhl­fah­rern einen ein­fa­che­ren Zugang zu schaf­fen und um die kör­per­li­che Wahr­neh­mung anzu­re­gen.  

Katha­ri­na Fie­sel führ­te die drei Besu­cher durch die Räu­me des FuB. „Das Beson­de­re an der Arbeit mit unse­ren Betreu­ten ist unter ande­rem auch, dass jeder Tag anders ist“, so Katha­ri­na Fie­sel. Betreu­er FuB 5, Patrick Schnell, ergänzt, „Wir kön­nen hier ganz indi­vi­du­ell auf den jewei­li­gen För­der­be­darf ein­ge­hen und jeden Tag anders gestal­ten. Das hat man in der Indus­trie oder im nor­ma­len Büro­all­tag nicht.“

Bewoh­ner Rai­ner zeig­te stolz den von der Grup­pe geba­cke­nen Kuchen. Die­ser wur­de im Anschluss an den Rund­gang gemein­sam von den Gäs­ten sowie Betreu­ern und Betreu­ten ver­nascht.

Im För­der-und Betreu­ungs­be­reich beglei­tet die Stif­tung tags­über 65 Erwach­se­ne in acht Grup­pen, die auf­grund ihrer kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lung nicht, noch nicht oder nicht mehr in der Werk­statt für sin­nes­be­hin­der­te Men­schen arbei­ten kön­nen. Der Lebens­all­tag der Men­schen mit kom­ple­xen Behin­de­run­gen wird mit indi­vi­du­el­len För­de­run­gen gestal­tet. Dazu gehö­ren unter ande­rem das Erler­nen von Tätig­kei­ten des täg­li­chen Lebens, Wahr­neh­mungs­för­de­rung, zum Bei­spiel durch basa­le Sti­mu­la­ti­on sowie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­för­de­rung oder auch moto­ri­sche För­de­rung, zum Bei­spiel durch Bewe­gungs­an­ge­bo­te. Die Stif­tung betreibt die­ses tages­struk­tu­rie­ren­de Ange­bot in Hei­li­gen­bronn, Rott­weil, Spai­chin­gen und Baindt.

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