Claudia Kleinert bei Marktplatz Kirche

Claudia Kleinert spricht bei Marktplatz Kirche. Foto: pm

Schram­berg (pm) – „Wet­ter- und Kli­ma­wan­del zwin­gen zum glo­ba­len Brü­cken­schlag“ Das ist das The­ma des Vor­trags den die TV-Wet­ter­mo­de­ra­to­rin am Frei­tag, 15. Febru­ar um 20 Uhr in der Aula des Schram­ber­ger Gym­na­si­ums hält. Damit wird die Ver­an­stal­tungs­rei­he von Markt­platz Kir­che Schram­berg im Jahr 2019 eröff­net, wie es in einer Pres­se­mit­tei­lung heißt.

War­um braucht es den glo­ba­len Brü­cken­schlag? Ein tro­cke­ner Som­mer, Ern­te­aus­fäl­le, wochen­lang nur Son­ne und Tro­cken­heit, Gemü­se wird teu­rer, eini­gen Tank­stel­len geht das Ben­zin aus, weil die Fluss­pe­gel so nied­rig sind, dass nicht mehr mit vol­ler Bela­dung gefah­ren wer­den kann. In die­sem Jahr wur­de uns bewusst, wie emp­find­lich uns Ände­run­gen im Kli­ma­sys­tem und den damit ver­bun­de­nen Wet­ter­aus­wir­kun­gen tref­fen.

Dabei sind wir in Mit­tel­eu­ro­pa eher Gewin­ner eines Kli­ma­wan­dels. Wir pas­sen uns an, sind gut ver­si­chert oder in der Lage, Aus­gleichs­zah­lun­gen für ver­lo­re­ne Ein­nah­men zu leis­ten. In Län­dern der sich ent­wi­ckeln­den Welt sind die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels dage­gen exis­tenz­be­dro­hend. In Äthio­pi­en hat es seit Jah­ren so wenig gereg­net wie kaum je zuvor. Statt Brü­cken zu bau­en zu Men­schen, die ihre Hei­mat ver­las­sen müs­sen, weil ihnen die Lebens­grund­la­ge durch Kli­ma­wan­del ent­zo­gen wird, sehen wir nur die­je­ni­gen, die zu uns kom­men, um Anschlä­ge zu ver­üben oder Straf­ta­ten zu bege­hen. Wet­ter- und Kli­ma­ver­än­de­run­gen sind ein ganz ent­schei­den­der Grund Brü­cken zu bau­en und näher zusam­men zu rücken.

Seit mehr als 20 Jah­ren mode­riert Clau­dia Klei­nert Sen­dun­gen fürs Fern­se­hen, unter ande­rem die Wet­ter­sen­dun­gen im Ers­ten sowie der ange­schlos­se­nen öffent­lich-recht­li­chen Sen­de­an­stal­ten. Zudem ist sie eine gefrag­te Gesprächs­part­ne­rin und Dis­kus­si­ons­teil­neh­me­rin zum The­ma Kli­ma­wan­del. Ein wei­te­rer Schwer­punkt ihrer Arbeit sind die Berei­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Wir­kungs­trai­ning.