ROTTWEIL – Die dies­jäh­ri­ge Herbst­sit­zung des Deka­nats­ra­tes in Rott­weil stand ganz im Zei­chen der Ver­ab­schie­dung des Deka­nats­haus­hal­tes für 2018. Der Rech­nungs­füh­rer Eber­hard Wecken­mann konn­te berich­ten, dass alle ein­ge­reich­ten Anträ­ge der kirch­li­chen Fach­diens­te und Grup­pen bei der Erstel­lung des Haus­halt­pla­nes, der im geschäfts­füh­ren­den Aus­schuss bereits vor­be­ra­ten wur­de, voll­stän­dig berück­sich­tigt wer­den konn­ten.

Die­ser Umstand ist vor allem der sta­bi­len Kir­chen­steu­er­ent­wick­lung und damit der guten wirt­schaft­li­chen Lage im Land zu ver­dan­ken. So konn­te auch der Haus­halts­fehl­be­darf in Höhe von 100.666 Euro, der durch Umla­ge auf die 54 Kir­chen­ge­mein­den finan­ziert wird, mit 1,45 Pro­zent bezie­hungs­wei­se 0,99 Pro­zent der Steu­er­mitt­lel­zu­wei­sun­gen an die Kir­chen­ge­mein­den im Deka­nat auf einem erfreu­lich nied­ri­gem Niveau gehal­ten wer­den. Das Haus­halts­vo­lu­men für 2018 beträgt ins­ge­samt 297.630  Euro.

Der Deka­nats­haus­halt dient pri­mär der Auf­ga­ben­fi­nan­zie­rung der unter­schied­li­chen kirch­li­chen Fach­diens­te, die mehr­heit­lich im Bischof-Lin­sen­mann-Haus in Rott­weil unter­ge­bracht sind. Aber auch gesell­schaft­li­che Auf­ga­be, die im Sin­ne des christ­li­chen Auf­trags sind, kön­nen damit unter­stützt wer­den. Die Per­so­nal­kos­ten wer­den hin­ge­gen mehr­heit­lich über den Diö­ze­san­haus­halt finan­ziert.

Zur Stär­kung der Jugend­ar­beit im Deka­nat konn­te neben einem Zuschuss für die Minis­tran­ten­wall­fahrt 2018 nach Rom auch Mit­tel für die Finan­zie­rung einer FSJ-Stel­le im Jugend­re­fe­rat, in Höhe von ins­ge­samt knapp 12.000 Euro, in den Haus­halt ein­ge­stellt wer­den. Aber auch Mit­tel für die Finan­zie­rung einer Vio­ce over IP fähi­gen Tele­fon­an­la­ge oder der Anschaf­fung des Defi­bri­la­tors für das Haus der kirch­li­chen Diens­te wur­den bei der Haus­halts­be­ra­tung berück­sich­tigt. Der Haus­halt wur­de schließ­lich von den knapp 50 anwe­sen­den Deka­nats­rä­ten, die sich im Gemein­de­haus Adolph-Kol­ping in Rott­weil ver­sam­melt hat­ten, ein­stim­mig ver­ab­schie­det.