„Macht hoch die Tür …“ bei Kerzenschein und Glockengeläut im Park der Zeiten. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – An die 100 Besu­cher folg­ten der Ein­la­dung der Kir­chen­ge­mein­den und lausch­ten bei fros­ti­gen Tem­pe­ra­tu­ren am Sams­tag­abend im Park der Zei­ten dem zwei­ten Schram­ber­ger Glo­cken­kon­zert.

St. Maria, bit­te die eins“, flüs­tert Kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Rudi Schä­fer in sein Smart­pho­ne,  „und evan­ge­li­sche Stadt­kir­che die zwei.“ Weni­ge Sekun­den spä­ter ertö­nen aus der Stadt in den Park hin­aus die bei­den Glo­cken. Zuvor hat­te Schä­fer den auf  der klei­nen Aus­sichts­platt­form bei der Kon­zert­mu­schel ver­sam­mel­ten Zuhö­rern die Klang­hö­he die­ser Glo­cken erläu­tert.

Nach der Begrü­ßung durch Pfar­rer Micha­el Jonas hat­te Schä­fer die ein­zel­nen Kir­chen­glo­cken ertö­nen las­sen, zunächst die tiefs­ten von St. Maria, Stadt­kir­che und Hei­lig-Geist. Dann kam die wahr­schein­lich ältes­te Glo­cke an die Rei­he. Eine Glo­cke, die auf dem Kir­chen­dach in einem klei­nen Turm unter­ge­bracht ist und die bei der Wand­lung geläu­tet wird.

Spä­ter ließ Schä­fer die Glo­cken je einer Kir­che läu­ten, St. Maria und Hei­lig-Geist mit je fünf, die evan­ge­li­sche Stadt­kir­che mit sie­ben Glo­cken. Er erläu­ter­te, dass die Geläu­te an Hym­nen erin­nern:  St. Maria an „Sal­ve Regi­na“ und die von Hei­lig Geist an „Te Deum“.

Pfar­rer Jonas sprach ein pas­sen­des Gebet,  die Gäs­te ent­zün­de­ten zuvor ver­teil­te Ker­zen und schließ­lich san­gen alle gemein­sam „Macht hoch die Tür…“ musi­ka­lisch beglei­tet von den dazu pas­sen­den Glo­cken der drei Kir­chen. Nach die­sem stim­mungs­vol­len Auf­takt zum ers­ten Advent kehr­ten die Besu­cher gern in ihre war­men Stu­ben zurück.