REGION (pm) — „Alles soll  Amen und Hal­lelu­jah sein” — Unter diesem Mot­to – vom heili­gen Kirchen­vater Augusti­nus stam­mend – macht­en sich am Mor­gen des 23. Sep­tem­bers Hun­derte von Chorsängern auf den Weg zu den drei Orten, an denen der Cäcilien­ver­band der Diözese Rottenburg/Stuttgart anlässlich seines 150-jähri­gen Beste­hens einen diöze­sane­nen Kirchen­musik­tag aus­richtete. Dartüber berichtet Pfar­rer Mein­rad Her­mann:

Fan­den bish­er die großen Diöze­sankirchen­musik­tage zen­tral an einem Ort (Wein­garten) statt, so wollte man im 150. Jubiläum­s­jahr möglichst vie­len Sän­gerin­nen und Sängern der Diözese die Möglichkeit bieten, an einem solchen Chortr­e­f­fen teilzunehmen, weshalb man sich entschloss an drei Orten der Diözese zeit­gle­ich einen Kirchen­musik­tag durchzuführen. Die Wahl fiel auf die Städte Stuttgart, Ell­wan­gen und Leutkirch.

Die Kirchenchöre von Schram­berg, Hardt, Heili­gen­bronn und  Winzeln entsch­ieden sich für die Stadt im All­gäu: Leutkirch. So ging es in aller Her­rgotts­frühe am Sam­stag, den 23. Sep­tem­ber schon vor 6 Uhr in einem Dop­peldecker­bus gemein­sam nach Leutkirch, wo sich über 600  Sän­gerin­nen und Sänger zum Kirchen­musik­tag trafen. Bere­its das Tre­f­fen auf so viele Mit­sänger und Mit­sän­gerin­nen, die ersten Begeg­nun­gen und Gespräche, dazu das tolle Wet­ter ent­fal­teten schon vor der ersten Ans­ing­probe um und in der Stadtp­far­rkirche St. Mar­tin eine her­zliche Atmo­sphäre und ein großes Zusam­menge­hörigkeits­ge­fühl, erst recht dann in gemein­samen Feiern und Sin­gen im Eröff­nungs­gottes­di­enst um 10 Uhr mit Wei­h­bischof Johannes Krei­dler.

Das gemein­same Mit­tagessen in der Stadthalle schmeck­te nicht nur vorzüglich, son­dern ging ohne jeglich­es Warten­müssen organ­isatorisch bestens über die Bühne. Bei son­nig-war­men Herb­st­wet­ter traf man anschließend in der Stadt in allen Straßen und auf allen Plätzen der schmuck­en Alt­stadt auf Chorsänger aus den ver­schieden­sten Regio­nen des südlicheren Teiles unser­er Diözese.

In den Eis­cafes und ihren son­ni­gen Plätzen draußen rück­te man zusam­men und ent­standen viele neue Begeg­nun­gen. Nach den ver­schieden­sten Work­shops, verteilt über die Stadt, war der Höhep­unkt des Tages ange­sagt, der Abschlussgottes­di­enst in der über­vollen Stadtp­far­rkirche St. Mar­tin, wiederum mit Wei­h­bischof Johannes Krei­dler und mehreren Konzel­e­bran­ten.

Musikalisch war alles an Instru­menten, Bläsern wie Schlagzeu­g­in­stru­menten, Orgel und ver­schieden­ste Chor­for­ma­tio­nen aufge­boten um diesen Tag zu einem unvergesslichen geistig-geistlichen wie gemein­schaftlichen Erleb­nis wer­den zu lassen. Die gemein­same Fahrt in einem Bus hat auch die Sän­gerin­nen und Sänger der vier Chöre unseres Bezirkes noch zusät­zlich das Gefühl der Zusam­menge­hörigkeit gestärkt.