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Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

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Samstag, 4. Juli 2020
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    Erinnerung an einen Unglücksfall im Bernecktal

    Bildstock von der Teufelsküche erhält neue Heimat bei der Falkensteiner Kapelle

    Am kommenden Freitag wird mit einer heiligen Messe das diesjährige Patrozinium der Falkensteiner Kapelle gefeiert. Nach dem Gottesdienst wird ein neu aufgestellter Bildstock gesegnet, der an ein tragisches Schicksal erinnert.

    Am 30. Dezember 1839 ereignete sich im Bernecktal ein schlimmer Unglücksfall. Beim Holzflößen ertrank der erst 31 Jahre alte Wendelin Hör in den reißenden Fluten des Berneckbaches. Wendelin Hör war von Beruf Weber und verdiente sich ein Zubrot, wenn in dem großen Wald der Grafen von Bissingen und Nippenburg im Bernecktal Holz geschlagen und nach Schramberg gebracht werden musste. Bei seinem Tod hinterließ er seine Ehefrau Scholastika Hör (1812-1870) und drei kleine Kinder.

    Vermutlich schon bald nach dem Unglücksfall wurde zur Erinnerung bei der Teufelsküche ein 100 mal 45 Zentimeter großer Bildstock errichtet. In dem Giebelfenster befand sich hinter einem Gitter ursprünglich folgende Inschrift: „Es war des Allerhöchsten Wille, / Daß sich hier schloß des Freundes Blick. / Es nahm das Wasser seine Hülle. / Der Himmel seinen Geist zurück.“ Darunter wurde in einfachen (zum Teil verstellten) Buchstaben folgende Inschrift angebracht: „Wendel Hör erdrank hier den 30. Dezemb[er] 1839.“

    In den 1920er-Jahren wurde der Bildstock von Nachkommen von Wendelin Hör, der Familie Fehrenbacher aus dem Falkenstein, renoviert und von German Rechberger (1869-1942) im „Schwarzwälder Postillion“ erstmals beschrieben. Das Gitter und die Inschrift gingen seit den 1960er-Jahren verloren.

    1994 veröffentlichte der Heimatforscher und Lokalhistoriker Franz Flaig (1919-2000) eine neue Beschreibung des Bildstockes. 1996 brachte Otto Knops (1915-2011), ein großer Freund und guter Kenner des Bernecktales aus Schramberg, in dem Giebelfenster ein Kruzifix in einem Glaskasten an. Zuletzt wurde der Bildstock im Jahr 2012 von Dieter Kohlmann bei der Erfassung der Kleindenkmale im Landkreis Rottweil genau dokumentiert.

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    Der Bildstock nach der Restaurierung an seinem neuen Standort bei der Falkensteiner Kapelle Foto: Hermann Reichert

    An seinem alten Standort geriet er bei der 2013 beginnenden Räumung der Felsen entlang der Bernecktalstraße in Gefahr und wurde zunächst von Fritz Wöhrle von der Projektgruppe „Tennenbronner Heimathaus“ in Sicherheit gebracht.

    Der Eigentümer, Graf Franz von Bissingen und Nippenburg, entschied sich nun, den mittlerweile erneut restaurierten Bildstock bei der Falkensteiner Kapelle neu aufzustellen, wo er am Freitag im Anschluss an die diesjährige Feier des Patroziniums zum Kalenderfest des heiligen Erasmus (†303) von Pfarrvikar Meinrad Hermann gesegnet wird. Zu dem Gottesdienst und der Segnung des Bildstockes sind alle Bürger und Freunde der Heimatgeschichte eingeladen.

    Info:

    Die heilige Messe zum Patrozinium der Falkensteiner Kapelle wird am Freitag, 1. Juni, um 19 Uhr gefeiert. Eine Sonderausstellung zum Thema „Kleindenkmale in der Großen Kreisstadt Schramberg“ wird vom 7. Juli bis 16. September im Stadtmuseum Schramberg gezeigt. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 6. Juli, um 19.30 Uhr, statt.

     

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