Erntedankbild zeigt Albertus Magnus

Albertus Magnus auf dem Erntedankbild in der Kapellenkirche. Foto: Berthold Hildebrand

ROTTWEIL – Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Werk-AG im benach­bar­ten Kon­vikt haben unter der Lei­tung von Andrea Wör­ner das dies­jäh­ri­ge Ern­te­dank­bild in der Kapel­len­kir­che gelegt. Es zeigt den Hei­li­gen Albert den Gro­ßen (Alber­tus Magnus), nach dem ein Gym­na­si­um in Rott­weil benannt ist.

Albert wur­de um das Jahr 1193 in Lau­in­gen an der Donau gebo­ren. Er trat dem Domi­ni­ka­ner­or­den bei und lehr­te unter ande­rem in Köln, Frei­burg i.Br. und Paris. In Köln wur­de Tho­mas von Aquin sein Schü­ler und Mit­ar­bei­ter. 1260–1262 war er auf Wunsch des Paps­tes Bischof in Regens­burg. Alber­tus Magnus war 1268 bei der Grund­stein­le­gung der hie­si­gen Pre­di­ger­kir­che zuge­gen (frü­her Domi­ni­ka­ner-Kir­che, jetzt evan­ge­li­sche Kir­che).

Albert, „Doc­tor uni­ver­sa­lis“ genannt, beherrsch­te das gan­ze phi­lo­so­phi­sche und natur­wis­sen­schaft­li­che Wis­sen sei­ner Zeit. Er starb hoch­be­tagt am 15. Novem­ber 1280 in Köln, wo er auch begra­ben ist. Das Motiv ent­stand nach der Vor­la­ge einer Brief­mar­ke, die die Deut­sche Bun­des­post im Jahr 1980 aus Anlass sei­nes 700. Todes­ta­ges her­aus­ge­ge­ben hat.

Wie in jedem Jahr erbit­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Kon­vikts eine Spen­de für die Akti­on „Schul­ran­zen“ des Deut­schen Cari­tas-Ver­ban­des. Mit die­ser Akti­on wer­den sozi­al schwa­che Fami­li­en hier vor Ort unter­stützt, um ihren Kin­dern einen gut aus­ge­stat­te­ten Start in das Schul­le­ben zu ermög­li­chen. Die­ser Text steht auf einem Zet­tel, der für die Besu­cher in der Kir­che aus­liegt. Das Bild ist noch bis zum 26. Okto­ber zu sehen.